Italiens Innenminister will Flüchtlinge gemeinnützig arbeiten lassen

Rom (APA) - Der italienische Innenminister Angelino Alfano sorgt mit der Forderung, Asylsuchende sollten gemeinnützige Arbeit ohne Bezahlung...

Rom (APA) - Der italienische Innenminister Angelino Alfano sorgt mit der Forderung, Asylsuchende sollten gemeinnützige Arbeit ohne Bezahlung in den Gemeinden leisten, die sie aufnehmen, für Aufregung. „Anstatt sie ohne Beschäftigung zu lassen, sollten sie arbeiten“, sagte der Innenminister nach Angaben italienischer Medien.

Alfano drängte die Gemeinden zur Umsetzung einer Direktive, nach der Flüchtlinge während ihres Asylverfahrens gemeinnützige Arbeit ohne Bezahlung leisten sollen. Dies könne für ein „besseres Verhältnis“ zur italienischen Bevölkerung sorgen.

„Der Innenminister sollte dafür sorgen, dass Flüchtlinge nicht in Italien eintreffen, nicht dafür, dass sie hier gratis als Arbeitskraft ausgenützt werden“, kommentierte der Chef der ausländerfeindlichen Oppositionspartei Lega Nord, Matteo Salvini.

Rückendeckung erhielt Alfano von Parlamentariern der regierenden Demokratischen Partei (PD). „Gemeinnützige Arbeit fördert die Integration, die für Flüchtlinge wichtig ist“, sagte der PD-Parlamentarier Gennaro Migliore.

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