Tiwag musste Rückgang bei Umsatz und Gewinn hinnehmen

Innsbruck (APA) - Der Tiroler Landesenergieversorger Tiwag hat 2014 einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Der Umsatz sank 2...

Innsbruck (APA) - Der Tiroler Landesenergieversorger Tiwag hat 2014 einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Der Umsatz sank 2014 von 1,3 Mrd. im Jahr davor auf 968,7 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel auf 108,2, nach 121,4 Mio. Euro im Jahr 2013, teilte das Unternehmen am Freitag nach der Aufsichtsratssitzung in einer Aussendung mit.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 51,5 Prozent, die Eigenkapitalrendite beträgt 8,6 Prozent, hieß es. Laut Aufsichtsratsvorsitzendem Ferdinand Eberle sei es der Tiwag „gelungen, trotz der zunehmend schwierigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines der ertragsstärksten Elektrizitätsunternehmen Österreichs zu bleiben“.

Tiwag-Chef Bruno Wallnöfer sah in dem Ergebnis eine Sicherung der Unabhängigkeit der Tiwag als Landesunternehmen. Der Abschluss schaffe „Spielräume, um die nächsten, sicherlich schwierigen Jahre gut bewältigen zu können“. Im Jahr 2014 habe das Unternehmen 240 Mio. Euro (2013: 191 Mio. Euro) für Investitionen und Instandhaltungen in die Hand genommen.

2015 bleibe das Umfeld „schwierig“, meinte Wallnöfer: „Die inneren Widersprüche der in Deutschland schlecht geplanten und überhastet gestarteten ‚Energiewende‘ haben die Stromwirtschaft in Mitteleuropa in eine gefährliche Schieflage gebracht“. Die „Ertragskraft“ der Tiwag werde daher „für einige Jahre spürbar sinken“. Dennoch werde die Tiwag „stark genug bleiben, um die Wasserkraft in Tirol angemessen auszubauen“, betonte der Tiwag-Chef.

~ WEB http://www.tiroler-wasserkraft.at ~ APA290 2015-05-08/12:36


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