Schönheitskur für Stanzer Wahrzeichen

Die Stanzer Pfarrkirche wird derzeit restauriert. Der alte Turm war durch Blitzeinschläge und die Witterung bereits stark mitgenommen.

© Reichle

Von Matthias Reichle

Stanz – Sie ist eines der Wahrzeichen des Talkessels und weithin sichtbar. Die Pfarrkirche zu den Hl. Aposteln Petrus u. Paulus in Stanz blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der Turm stammt in seinem Kern aus der Mitte des 13 Jahrhunderts. Es ist ein romanischer Bau, der später zum gotischen überformt wurde. Zurzeit präsentiert sie sich jedoch eingerüstet – zu tun hat das mit längst fälligen Restaurierungen des Turms und der Westfassade, bestätigt Andreas Falch, der die Arbeiten als stellvertretender Vorsitzender des Pfarrkirchenrates koordiniert.

Die Kirche war in keinem guten Zustand. Witterung und Blitzeinschläge wie jener am Mittwoch, der fast den Arbeitern zum Verhängnis geworden wäre, hätten sie arg in Mitleidenschaft gezogen, so der Bauexperte. Bei der Behebung der Schäden greift man dabei auf alte Handwerkstechniken zurück, betont er. Man nimmt Bedacht auf alte Materialien. Die Arbeiten werden vom Atelier Mitterer aus Prutz durchgeführt.

Rund 100.000 Euro kostet die Sanierung, wobei ein Drittel die Gemeinde Stanz übernimmt, wie Bürgermeister Alois Miemelauer bestätigt. Ohne Mithilfe der Gemeinde und privater Spender wären die Baumaßnahmen nicht zu finanzieren gewesen, betont Falch.

Übernächste Woche wird das Gerüst bereits verschwunden sein. Rechtzeitig zum Kirchtag von Peter und Paul sollen die Arbeiten nämlich abgeschlossen sein.

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