Bäder mit Umsatzplus im Winter

Tirols Badbetreiber ziehen zufrieden Bilanz und hoffen auf einen schönen Sommer.

© WKO

Innsbruck –Die heimischen Bäderbetreiber blicken hoffnungsfroh der diesjährigen Sommer-Badesaison entgegen. Mit ein Grund für den Optimismus ist das erfreuliche Geschäft im abgelaufenen Winter: Zwar verzeichnete man um 200.000 Besucher weniger als im Jahr zuvor, die 1,2 Millionen Badegäste sorgten aber für ein Umsatzplus von 0,3 Prozent. Grund dafür sei vor allem, dass die Eintrittspreise langsam nachziehen würden, erklärt Josef Fiegl, Obmann der Tiroler Bäder in der Wirtschaftskammer. 14,16 Millionen Euro spülten die Badegäste im Winter in die Kassen der Thermen-, Hallenbad- und Erlebnisbadbetreiber. Eine Zahl, die Fiegl zwar freut, angesichts der zuletzt hohen Energiepreise aber keine Jubelstürme bei ihm auslöst. Fünf Millionen Euro würden in Energie, Wasser und Kanal fließen, weitere vier bis fünf Millionen Euro mache das Personal aus. „Ein Bad kostet im Betrieb eben einen Haufen Geld“, erklärt er.

Umfragen bei Gästen und Erhebungen durch Test-Besucher stellen laut Fiegl den heimischen Bädern ein sehr gutes Zeugnis aus: Ambiente, Sauberkeit sowie Mitarbeiter und Bäderpersonal wurden mit der Note 1,3 beurteilt, was einer Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Mit Blick auf den vergangenen verregneten Sommer hofft Fiel heuer auf ausgleichende Gerechtigkeit und viel Sonne: „Ich wünsche mir einfach einen lässigen Sommer.“ Rund 110 Betriebe in Tirol stehen den Badegästen zur Verfügung. Die ersten Anlagen öffneten am 1. Mai ihre Pforten, zahlreiche eröffnen heute die Badesaison. (np)

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