Nikolic: Anschluss Serbiens an Turkish Stream nicht möglich

Belgrad/Moskau (APA) - Serbiens Präsident Tomislav Nikolic hat einen eventuellen Anschluss seines Landes an die vom russischen Staatskonzern...

Belgrad/Moskau (APA) - Serbiens Präsident Tomislav Nikolic hat einen eventuellen Anschluss seines Landes an die vom russischen Staatskonzern Gazprom geplante neue Gasleitung Turkish Stream ausgeschlossen. „Die Pipeline soll aus Griechenland nach Serbien führen, wobei die serbische Seite selbst die Bauarbeiten für seinen Pipelineteil finanzieren müsste“, erläuterte Nikolic laut Belgrader Medienberichten.

„Die Umsetzung von Turkish Stream in Serbien ist nicht möglich und wir werden kein Gas aus dieser Richtung erhalten“, zeigte sich Nikolic überzeugt.

Gazprom will im Dezember nächsten Jahres mit Gaslieferungen in die Türkei durch die Turkish Stream beginnen. Die Pipeline Turkish Stream soll durch das Schwarze Meer über die Türkei an die Grenze zu Griechenland verlegt werden.

Belgrad wurde Ende des Vorjahres stark durch die Entscheidung Moskaus getroffen, den Bau der zuvor geplanten Gaspipeline South Stream zu stoppen. Mit Moskau war zuvor vereinbart worden, dass die russische Seite die Bauarbeiten der Pipeline durch Serbien kreditieren würde. Serbien hätte den Kredit mit den erwarteten Einnahmen aus dem Gastransit zurückbezahlen sollen.

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