50 Anzeigen in den ersten beiden Wochen

Von Alexander Paschinger...

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Von Alexander Paschinger

Nassereith –Man durfte von dieser Entwicklung ausgehen und deshalb gab es auch gleich zu Beginn der Arlbergtunnelsperre einen rigoros eingehaltenen Kontrollplan entlang der „Ausweichstrecke Fernpass“. Und wenn Bezirkspolizeikommandant Hubert Juen auf die Statistik blickt, dann unterstreicht diese die Wichtigkeit der Kontrollen: „In den ersten zwei Wochen gab es allein auf unserer, der Imster Seite über 50 Anzeigen“, bestätigt der Polizeioffizier. Im Außerfern gebe es eine ähnliche Entwicklung, weiß er. Die Imster und Reuttener Polizisten würden außerdem von der Landesverkehrsabteilung bei der Kontrolltätigkeit unterstützt.

„Da bleiben wir jedenfalls drauf“, erklärt Juen. Denn immer noch würden Schwerfahrzeuge versuchen, ohne Berechtigung über den Fernpass zu fahren. „Erlaubt ist nur Ziel- und Quellverkehr“, betont Juen. Die Anzahl von mehr als 50 Anzeigen auf der Nassereither Seite des Alpenübergangs bezeichnet der Bezirkskommandant als „im Verhältnis schon recht viel“. Zuletzt sprach man, wie berichtet, von jährlich etwa 400 Schwerfahrzeugen, die in einem Jahr auf der Strecke unrechtmäßig erwischt werden.

Wie Juens Stellvertreter Gerd Pfeifer schon zu Beginn der Kontrolltätigkeiten gegenüber der TT erwähnte, müssen die ertappten Lkw nicht nur umdrehen, sondern auch eine Strafe von 220 Euro berappen.

Unterdessen forderte das Team Gurgiser Ende voriger Woche den Ausbau des Kettenanlegeplatzes in Nassereith zu einer Kontrollstelle samt Umkehrschleife plus Aufstockung der Polizei.

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Dazu befragt der Polizeikommandant: „Wir würden dazu nicht Nein sagen.“ Er sei jedenfalls froh, mit dem Kettenanlegeplatz nun eine Möglichkeit zur Kontrolle des Schwerverkehrs zu haben. Jue­n verspricht: „Wir kontrollieren über die gesamte Daue­r der Arlberg-Sperre.“


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