70 Jahre Kriegsende - Georgien betont westliche Werte

Wien/Tiflis (APA) - Die Regierung der Ex-Sowjetrepublik Georgien hat am Freitag des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren gedacht und d...

Wien/Tiflis (APA) - Die Regierung der Ex-Sowjetrepublik Georgien hat am Freitag des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren gedacht und dabei bekräftigt, dass die Georgier den Weg der Integration in EU und NATO gewählt hätten. Sowohl EU als auch NATO hätten seit ihrer Gründung „auf der Asche des Krieges“ Frieden und Stabilität garantiert, hieß es in einer Aussendung der Regierung.

Ministerpräsident Irakli Garibaschwili erinnerte an die Kriegsopfer auf georgischer Seite. „Unser kleines Land hat ganze zehn Prozent seiner Bevölkerung im Kampf für die Sache der Alliierten an der Ostfront geopfert.“ Die Werte der Alliierten von damals müssten aufrechterhalten werden. „Wir bauen eine starke und stabile Demokratie, die ein integraler Bestandteil der internationalen Gemeinschaft (...) ist“, so Garibaschwili weiter.

Ohne Russland, das die von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien unterstützt, namentlich zu nennen, sprach der Premier von „stärker werdendem Druck auf unsere Souveränität und territoriale Integrität“. In dieser Situation „ist es entscheidend, dass EU und NATO weiterhin fest zu Georgien und anderen Staaten der Region, die den europäischen Weg gewählt haben, stehen“. Er hoffe, dass dies auf dem Gipfel der Östlichen Partnerschaft am 21. Mai in Riga bekräftigt werde, erklärte Garibaschwili.

~ WEB http://www.nato.int/ ~ APA494 2015-05-08/15:52

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