UNO: Bis zu 100.000 Flüchtlinge binnen einer Woche in Südsudan

Juba (APA/AFP) - Bis zu 100.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen binnen einer Woche vor schweren neuen Kämpfen im ölreichen...

Juba (APA/AFP) - Bis zu 100.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen binnen einer Woche vor schweren neuen Kämpfen im ölreichen Norden des Südsudans geflohen. Gefechte südlich der Stadt Bentiu hätten sie seit Anfang Mai „gezwungen, ihre Häuser zu verlassen“, erklärte der UN-Nothilfskoordinator in dem nordostafrikanischen Land, Toby Lanzer, am Freitag.

Die Kämpfe zählten zu den heftigsten seit dem Beginn des Bürgerkriegs vor 17 Monaten.

Seit der Loslösung vom Sudan im Jahr 2011 leidet der Südsudan unter der Gewalt bewaffneter Gruppen. Ende 2013 mündete dann der Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar in einen Bürgerkrieg. Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien scheiterten bisher. Auch Gespräche Anfang März in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba brachten erneut keinen Erfolg.


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