Felssturz-Opfer auf Kreta waren bekannte Kletterer

Ierapetra/Chania (APA) - Bei den beiden 67-jährigen Salzburgern, die bei einem Felssturz am Freitag auf Kreta getötet wurden, handelt es sic...

Ierapetra/Chania (APA) - Bei den beiden 67-jährigen Salzburgern, die bei einem Felssturz am Freitag auf Kreta getötet wurden, handelt es sich um zwei bekannte Kletterer: Albert Precht und Robert Jölli. Das bestätigte die Bergrettung Salzburg am Samstag.

Die beiden Bergsteiger und Bergführer waren auch langjährige Mitglieder der Bergrettung. Sie galten als besonders gut ausgebildete, erfahrene und umsichtige Alpinisten. Precht ist unter anderem wegen seiner weit mehr als 800 Erstbegehungen - vor allem in seinen Heimatgebirgen Hochkönig und Tennengebirge - weltweit bekannt. Jölli war viele Jahre im Ausbildungsteam der Alpinpolizei und Bergrettung, berichtete diese.

Die zwei Salzburger waren in einer achtköpfigen Wanderer-Gruppe bei einer Tour im Südosten der griechischen Ferieninsel unterwegs. Laut Auskunft des Reise-Veranstalters an das österreichische Außenministerium wurden sie in der unweit von Ierapetra gelegenen Schlucht von Kapsa von herabfallenden Steinen getroffen. Für sie kam jede ärztliche Hilfe zu spät. Die Leichen wurden von Rettungskräften geborgen.

Der Rest der Gruppe - darunter die Ehefrau eines der beiden Getöteten - blieb unverletzt. Die Touristen standen teilweise unter Schock und mussten psychologisch betreut werden. Das Außenamt stand am Samstag weiterhin in Kontakt mit dem Reiseveranstalter und den lokalen Behörden. Die Untersuchung zum Unglückshergang durch diese war noch im Gange. Für Montag war eine Obduktion der Leichen geplant. Wann die Urlauber nach Hause zurückkehren, war vorerst in Österreich unbekannt.


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