Kalte Dusche für Tirol im Wasserball-Schlager

Die Entscheidung um den Aufstieg ins Finale wurde auf kommende Woche verschoben.

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Innsbruck –Schreiduelle am Beckenrand, versteinerte Mienen bei den Spielern und ein Schiedsrichtergespann, das sich am liebsten in der Kabine einschließen wollte. Beim Halbfinal-Rückspiel der Wasserball-Bundesliga zwischen WBC Tirol und ASV Graz kochten gestern die Emotionen über. Der Grund: Serienmeister Innsbruck verlor mit 10:11 (4:6), was zuhause im Tivoli nur alle heiligen Zeiten vorkommt. „Das war wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, beschrieb Trainer Pavol Kovac den Moment, als Graz das Siegestor erzielte. Dem Treffer der Gäste zwölf Sekunden vor Schluss war ein strittiger Ausschluss eines Tirolers vorangegangen.

Im Duell mit den Steirern steht es nun 1:1, die Entscheidung um den Finaleinzug fällt kommenden Samstag in Graz. „Das war nicht geplant, eigentlich wollten wir den Sack zumachen“, sagte Kovac, der im von Taktik geprägten Spiel die Chancenauswertung seines Teams bekrittelte. Zoltan Adam war mit drei Treffern Tirols Topscorer. Der kubanische Neuzugang Yusnier Kindelan-Cuervo (zwei Tore) habe noch Luft nach oben. Nimmt Tirol die Hürde Graz, wartet Salzburg im Finale. (ben)

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