Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 17.02.2018


Citroën

Citroën enthüllt dritte Berlingo-Generation

Seit 1996 produziert Citroën den „Hochdachkombi“ Berlingo, die dritte Generation wird auf eine neue Plattform gestellt.

© WerkIn der zweiten Jahreshälfte kommt die neue Großraumlimousine auf den Markt.



Innsbruck – Er hat schon vielen Familien das Leben erleichtert: Seit 1996 produziert Citroën den „Hochdachkombi“ Berlingo, der mit einem großzügigen Raumangebot vielfältige Transportwünsche erfüllen kann. Die Nachfrage war groß – von den ersten beiden Generationen produzierte Citroën bisher mehr als 3,3 Millionen Einheiten. Allein diese Zahl rechtfertigt die Entscheidung der Groupe PSA, eine dritte Generation nachfolgen zu lassen.

Die wird allerdings auf eine neue Plattform gestellt – die Investitionen dürften dennoch überschaubar gewesen sein. Denn Citroën nutzt wie andere Marken auch den bewährten Baukasten EMP2, der von Kompaktwagen, Kompakt-SUV, Kompaktvans und sogar von Transportern konzernübergreifend verwendet wird – sogar vom eigentlichen Rivalen Toyota. Dem Berlingo stiftet der EMP2 den Nutzen von einem kürzeren vorderen Überhang, einem höheren Vorbau und einer veränderten Positionierung der Windschutzscheibe. Die seitlich eingefügten Airbumps sind Citroën-Spielereien, Zitate beispielsweise vom C4 Cactus (siehe auch Bericht auf Seite 6). Den neuen Berlingo will Citroën in zwei verschiedenen Größen anbieten: als 4,4 Meter lange M-Variante und als 4,75 Meter lange XL-Version, die als Siebensitzer fungiert.

Als eines der zahlreichen Kaufargumente könnte das Magic-Flat-System zählen: Damit lassen sich die einzelnen Rücksitze mit einem Handgriff herausnehmen. Ein umklappbarer Beifahrersitz führt dazu, dass die Laderaumlänge sich auf 2,7 bis 3,05 Meter ausdehnt. Weiter Pluspunkte sind der größere Laderaum (M: 775 Liter netto), zwei praktische Schiebetüren und neueste Sicherheitstechnik. (hösch)




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