Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 27.04.2019


Motor News

Den Superleggera bietet Aston Martin auch offen an

Im Herbst wollen die Briten mit der Auslieferung des neuen DBS-Derivats beginnen.

© WerkIm Herbst wollen die Briten mit der Auslieferung des neuen DBS-Derivats beginnen.



Gaydon – Nicht gerade freudvoll verlief das Jahr 2018 für die britische Sport- und Luxusmarke Aston Martin: Die Geschäftsbilanz wies einen Verlust in der Höhe von 67 Millionen Euro (bei einem Umsatz von knapp 1,2 Milliarden Euro) aus, im Vorjahr konnte das Label noch einen Gewinn in der Höhe von ca. 90 Millionen Euro erzielen. Als Grund für das Minus galten die Kosten, die mit dem im Herbst 2018 erfolgten Börsengang verbunden waren. Auch dieses Vorhaben war übrigens nicht so einträglich wie erwartet. Seit Börsenstart vor einem halben Jahr hat sich der Kurs nahezu halbiert.

Ungetrübt bleibt jedoch das Interesse an neuen Fahrzeugen, auch produktionsseitig: Aston Martin ist emsig dabei, die Submarke Lagond­a wiederzubeleben, sich mit alternativen Antrieben vertraut zu machen und sich im Sport-Utility-Vehicle-Segment einzunisten. Bis es so weit ist, wird Vertrautes noch einmal neu verpackt – nach der Präsentation des DBS Super­leggera stellte das Unternehmen in dieser Woche die offene Version Volante vor – „das schnellste Cabrio der Firmengeschichte“.

340 km/h schnell kann der DBS Superleggera Volante sein, den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der Hecktriebler in 3,6 Sekunden. Maßgeblich verantwortlich für diese Leistung ist der 725 PS starke 5,2-Liter-V12-Benzinmotor, der dank Turboaufladung 900 Newtonmeter maximales Drehmoment zwischen 1800 und 5000 Umdrehungen/Minute entwickelt. Die ersten Auslieferungen sind für den Herbst geplant. (hösch)