Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 06.07.2019


Skoda

Skoda Superb: Auf Wunsch mit Holz in der Hütte

Skoda liftet das Flaggschiff Superb optisch behutsam, technisch in Bezug auf Motoren, Elektronik ?und Mitgift. Neu ist eine Scout-Version des Combi.

Skoda Superb: Zum Facelift und Technik-Update servieren die Tschechen eine „Scout“-Variante. Der Hybrid kommt 2020.F

© WerkSkoda Superb: Zum Facelift und Technik-Update servieren die Tschechen eine „Scout“-Variante. Der Hybrid kommt 2020.F



Von Beatrix Keckeis-Hiller

Kirchberg am Wagram — Einen Maßstab hatte Skoda 1999 mit dem Superb gesetzt. Einen, der übers Mittelklasse-Maß hinausreicht. Nicht alleine in Bezug auf die Innenraum-Geräumigkeit für Passagiere und Gepäck, ebenso in puncto zurückhaltender und dennoch auffallender Präsenz. Was mit dem Modellwechsel von 2014, dem Eintritt in die dritte Generation, optisch und technisch neu formuliert wurde. Und jetzt erneut unterstrichen wird, mit dem aktuellen Facelift. Das ist dezent, mit behutsamer Akzentuierung an der Front — Kühlergrill — und am Heck — neue Chromleiste. Im Interieur sind die Materialien an Tapezierung und Möblierung verfeinert. Optional zu haben ist Holzdekor mit offenporiger Oberfläche. Das steht vor allem der neuesten Modellvariante gut zu Gesicht: dem Scout, einer um 1,5 Zentimeter angehobenen und robust mit Kunststoff beplankten Crossover-Variante. Allradantrieb gehört ebenso dazu wie eine Dachreling.

Die Offroad-Ausrüstung gehört ausschließlich dem Combi. Wenn man das Holz fürs Interieur nicht ordert, hat man auf alle Fälle viel Ladevolumen (unverändert: 660 bis 1950 Liter) zur Verfügung, um Selbiges eventuell zur (Alm-)Hütte zu transportieren. Motorisch stellt Skoda zum Start der Facelift-Generation einen 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS, einen Zweiliter-Otto mit 190 oder 272 PS sowie einen 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS und einen Zweiliter-Selbstzünder mit 150 oder 190 PS zur Auswahl. In die Serie fließen neu konfigurierte Benziner und Diesel ein, markiert mit dem Zusatz „Evo". Unter die Leistungsbereitschafts-Lupe genommen wurde der Otto: Der ist zwar, hubraumbedingt, kein Blitzstarter, doch einmal in Fahrt überzeugt er mit Durchzugskraft und geschmeidiger Elastizität. Dass der Superb Combi auch als Scout mit der 190-PS-Version des Selbstzünders ein kongeniales Gespann ist, das hat nicht überrascht. Zu den bereits genannten Antrieben kommt ab 2020 der bereits präsentierte Plug-in-­Hybrid — iV, als Limousin­e und Combi —, eine 218 PS starke Kooperatio­n zwischen 1,4-Liter-­Turbobenziner und Elektro-Aggregat (E-Reichweite: 55 Kilometer).

Die neuen Preise stehen demnächst fest. Bestellstart ist ab Mitte Juli. Markteinführung ist im September.