Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 13.02.2016


VW Caddy Alltrack

Der Alltrack erobert die leichten Nfz

Der Caddy Alltrack will als fescher Spross der VW- Nutzfahrzeugsparte Private wie gewerbliche Nutzer ansprechen.

© HerstellerOptisch unterscheidet sich der Caddy Alltrack von der Basisvariante unter anderem durch den Unterfahrschutz, technisch lässt er sich auf Wunsch mit 4Motion-Allradantrieb bestücken.



Von Peter Urbanek

Pachfurth – Der Cross Caddy gehörte zur dritten Generation des vielseitigen Stadtlieferwagens mit dem hohen familiären Beliebtheitswert. Der Nachfolger Caddy Alltrack nimmt all diese guten Eigenschaften mit, um als Nummer vier der Modellreihe noch zusätzliche neue Elemente ins Spiel zu bringen. Der Schriftzug „Alltrack“ signalisiert einen Hauch von Exklusivität und Offroad-Feeling in die profane Welt der Kastenwagen. Viele Stilelemente aus dem Pkw-Bereich finden sich jetzt rund um dieses Fahrzeug, Volkswagen hat bei der Präsentation auf der IAA 2015 den Weg vorgegeben.

Immer mehr Kunden benötigen für ihre Freizeitaktivitäten ein Fahrzeug, wo sie Sportgeräte wie Mountainbike, Trekking-Ausrüstung oder die Skiausrüstung problemlos verstauen können, trotzdem aber die gewerbliche Verwendung nicht übersehen. Eine wichtige Zielgruppe sind Mütter mit kleinen Kindern; den kompletten Kinderwagen ohne mühsame Teildemontagen durch die hohe Heckklappe zu hieven, macht echt Freude.

Ein Fahrzeug zu besitzen, welches zusätzlich das hochwertige Interieur eines Premiummodells aufweist, komplettiert den positiven Approach. 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarze Seitenschweller, silberfarbene Dachreling oder ebensolche Außenspiegel gehören zum sportlichen Auftritt. Nicht zu übersehen ist der vordere Bodenschutz. Außerdem gibt es bequeme Einstiege durch vier Türen und keine verzweifelten Versuche, einen Coupé-Eindruck zu vermitteln. Die Welt rund um das Armaturenbrett vermittelt den Stand der Technik, dazu gehört natürlich ein hochwertiges Navigations- und Infotainment-System, aber auch moderne Sicherheitshilfen wie Distanzregler oder Parkassistenten.

Vertraut aus dem VW-Golf-Programm, erlauben beim Caddy die Ausstattungslinien Trend und Comfort eine Vielfalt von Motor und Getriebe-Kombinationen. Vier Zweiliter-TDI-Dieselmotoren mit 75, 102, 122 und 150 PS stehen zur Wahl, dazu gesellen sich drei Benziner mit 84 bis 125 PS. Alltrack heißt aber auch ab ins Gelände, dazu lädt der 4Motion-Allradantrieb ein. Es handelt sich um das bewährte Haldex-System der fünften Generation. 4WD erlaubt dem Caddy Alltrack eine Alleinstellung in seinem konkurrierenden Umfeld, entweder mit dem 122-PS-Diesel und 6-Gang-Schaltung oder in der 150-PS-Diesel-Version.

Mit sieben Sitzen und einer Verlängerung um 0,47 m wird der Caddy auch für den Hüttenwirt zum zusätzlichen Kleinbus für seine Gäste. Im schweren Gelände überzeugte der Alltrack mit 4Motion-Spezifikation, Hindernisse wurden nicht gefunden. Aber auch mit Frontantrieb müssen in dieser Hinsicht nur geringe Abschläge gemacht werden.

Gewerbe, Hotellerie, Berghütten, Jäger, sportliche Private sind die weit gestreuten Zielgruppen für das Caddy-Alltrack-Programm. Die Pkw-Version gibt es ab 19.484,37 Euro netto beziehungsweise ab 24.640 Euro brutto.

Den Caddy Alltrack bietet Volkswagen netto ab 15.130 Euro an, und zwar als Kastenwagen, die Pkw-Version kostet ab 19.484,37 Euro netto.
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