Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 24.05.2018


Bezirk Imst

NMS Längenfeld feiert 50er mit eigenem „Grusical“

„Die Legende von Graf Grulok“ wird am Freitag und Samstag im Gemeindesaal von Schülern auf die Bühne gezaubert.

© NMS LängenfeldDie Schülerinnen und Schüler hatten offenbar auch bei den Probenarbeiten viel Spaß. Im Bild Hauptdarsteller Lucas Brugger als „David“, umgeben vom Tanzensemble.Foto: NMS Längenfeld



Längenfeld – Die vormalige Hauptschule Längenfeld feiert heuer ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass hat Lehrer Detlev Halwax die Vorlage für das Grusical „Die Legende von Graf Grulok“ verfasst. Sein Lehrerkollege und Kapellmeister von Haiming, Gabriel Leitner, übernahm die musikalische Bearbeitung des Drehbuches. „Die Musik besteht aus bekannten Liedern, die zur Geschichte dazupassen“, erklärt Halwax. Zum Inhalt: Im Mittelalter wird ein Mann namens Tassilo Streicher unschuldig zum Tode verurteilt. Kurz vor seinem Tod schwört er Rache und kündigt für 500 Jahre später seine Rückkehr an. Und nun – in der Gegenwart – passieren seltsame Dinge ...

Zu den beiden Aufführungen gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Die Vorstellung am Samstag mit der anschließenden Jubiläums-Party, bei der auch die Band Läts Fetz auftritt, ist ausverkauft. Aber: Für die morgige Premiere um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Längenfeld gibt es noch Tickets. Und zwar im Vorverkauf direkt bei der NMS Längenfeld, bei der Raika Längenfeld oder an der Abendkasse.

Neben zahlreichen Schülern und Lehrern spielen auch zahlreiche externe Personen bei diesem Musical mit. Mit den Mitgliedern des bekannten Ötztaler Chores Da Capo sind insgesamt an die 100 Personen in die Aufführungen eingebunden.

In den Hauptrollen werden Lucas Brugger als David, Hanna Holzknecht als Anna sowie Luca Auer als Graf Grulok zu sehen sein.

Halwax ist vom Probenfleiß sehr angetan und fiebert den Aufführungen entgegen. Überhaupt habe das Lehrer-Kollegium als Umfeld perfekt funktioniert. So zeichnen Alexander Waldhart und Karin Hosp für das Bühnenbild verantwortlich, die Choreografie wurde von Angelika Gander und Marion Pöll erarbeitet und als Vocal-Coach fungierte Patricia Gstrein. Und auch Direktorin Karoline Brugger stehe „zu 100 Prozent hinter dem Projekt“. (TT, pascal)