Letztes Update am Mo, 04.04.2016 09:19

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Auszeichnung

Neuer Rekord: Achter Olivier Award für Judi Dench

Dench wurde für ihre Rolle als Paulina in Shakespeares „Ein Wintermärchen“ unter der Regie von Kenneth Branagh ausgezeichnet.

Schauspielerin Judi Dench mit Regisseur Kenneth Branagh.

© REUTERS/Neil HallSchauspielerin Judi Dench mit Regisseur Kenneth Branagh.



London – Die 81-jährige Schauspielerin Judi Dench hat bei den renommierten Laurence Olivier Awards in London einen neuen Rekord aufgestellt: Sie holte am Sonntag bei der Gala im Royal Opera House ihren achten Preis - diesmal als Nebendarstellerin. Dench wurde für ihre Rolle als Paulina in Shakespeares „Ein Wintermärchen“ unter der Regie von Kenneth Branagh ausgezeichnet.

Sie wolle ihr Arbeitstempo auch künftig keineswegs drosseln, kündigte die britische Oscar-Gewinnerin gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an: „Wer will langsamer werden? Nein, ich will engagiert werden. Wenn das Auto erst einmal in der Garage ist, lässt es sich nie mehr starten...“

Hauptrollen-Preise an Denise Gough und Kenneth Cranham

Die Preise für die besten Hauptrollen gingen an Denise Gough und Kenneth Cranham, die große Namen wie Benedict Cumberbatch, Mark Rylance und Nicole Kidman ausstachen: Cranham setzte sich mit seiner Darstellung eines dementen Mannes im Stück „The Father“ des Franzosen Florian Zeller durch, Gough gewann für ihre Rolle in „People, Places and Things“.

Als beste Musical-Schauspielerin ging Imelda Staunton für ihre Darbietung als Showbiz-Matriarchin Mama Rose in „Gypsy“ nach Hause. Das Stück gewann insgesamt vier Trophäen, darunter in der Kategorie bestes Musical-Revival. Als bestes Musical wurde das Broadway-Stück „Kinky Boots“ ausgezeichnet, das insgesamt drei Preise erhielt (darunter einen für Matt Henry als besten Musical-Darsteller). „Hangmen“ bekam den Preis als bestes neues Theaterstück, „Ma Rainey‘s Black Bottom“ jenen für das beste Revival, „Nell Gwynn“ wurde beste neue Komödie. Den Regiepreis holte sich Robert Icke für „Oresteia“.

Die seit 1976 vergebenen Laurence Olivier Awards gelten als höchste Auszeichnung für britisches Theater und Musical und sind mit den Tony Awards am Broadway vergleichbar. (APA/sda/Reuters)


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Der Regisseur, Kameramann, Produzent und Buchautor von TV-Produktionen und Kinofilmen hat zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.1959 — 2019
1959 — 2019

Dokumentarfilmer Kurt Mündl im Alter von 60 Jahren gestorben

Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Dokumentarfilmer wurde in seinem Haus in Niederösterreich tot aufgefunden. Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

Petrunya provoziert, weil sie eine Frau ist: „Ich wünschte, ich hätte deinen Mut“, sagt einer der Männer zu ihr.Kino
Kino

Petrunyas Kreuzweg zwischen Gott und Teufel

Der Film „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ liefert ein satirisches Sittenbild.

kino
Die Zuschauer im brechend vollen Telfer Rathaussaal genossen die historischen Filmdokumente über das Schleicher­laufen ...Telfs
Telfs

Von „seltsamen Masken“ und stürmischer Anerkennung

Historische Filmaufnahmen des Schleicherlaufens entführten in die Geschichte der Telfer Fasnacht – die am 2. 2. 2020 ihre Fortsetzung findet.

Rote Blumen auf dem Roten Teppich: Szene aus Jessica Hausners Film "Little Joe".Zehn Nominierungen
Zehn Nominierungen

„Little Joe“ als großer Favorit beim Österreichischen Filmpreis 2020

Mit zehn Nominierungen ist der Film von Jessica Hauser der Spitzenreiter. Mit sieben Nominierungen Marie Kreutzers Psychostudie „Der Boden unter den Füßen“.

Zwiegespräch zweier Kirchenmänner: Joseph Ratzinger (Anthony Hopkins, links) und Jorge Mario Bergoglio (Jonatha­n Pryce), der wenig später zum neuen Papst gewählt werden wird.Kino
Kino

Eine Pizza für zwei Päpste

Wie es gewesen sein könnte: Anthony Hopkins und Jonathan Pryce machen „Die zwei Päpste“ zum großen Schauspielkino.

kino
Weitere Artikel aus der Kategorie »