Letztes Update am Mi, 06.06.2018 12:08

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Film

„3 Tage in Quiberon“: Romy Schneiders Tochter ist schockiert

Laut Sahra Biasini enthält der Film „mehrere Anspielungen, die völlig falsch sind“.

© Screenshot/YouTubeMarie Bäumer verkörpert Romy Schneider in "3 Tage in Quiberon".



Paris/Wien – Romy Schneiders Tochter Sarah Biasini zeigt sich alles andere als begeistert vom aktuellen Biopic „3 Tage in Quiberon“ über ihre Mutter. „Ich war sehr schockiert, vor allem weil ich glaube, dass diejenigen, die sich diesen Film anschauen, kein Werk über meine Mutter sehen“, meinte die 40-Jährige gegenüber der AFP: „Der Film enthält mehrere Andeutungen und Anspielungen, die völlig falsch sind.“

So habe sich ihre Mutter etwa in Quiberon zur Thalasso-Therapie aufgehalten, nicht zum Alkoholentzug. „Am schlimmsten ist für mich, dass sie hier als Alkoholikerin dargestellt wird“, so Biasini.

„3 Tage in Quiberon“ von Regisseurin Emily Atef war bei der heurigen Berlinale zu sehen und zeigt eine Romy Schneider in der Darstellung von Marie Bäumer. Der Film behandelt die titelgebende Zeitspanne, in der sich Romy zur Kur im gleichnamigen französischen Badeort aufhält und von „Stern“-Reporter Michael Jürgs interviewt wird. (APA/AFP)




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