Letztes Update am Sa, 10.11.2018 13:53

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Filmpreis 2018

Schauspielerin Marie Bäumer für Europäischen Filmpreis nominiert

Die Nominierungen wurden am Samstag beim Filmfestival im südspanischen Sevilla bekanntgegeben. Chancen auf einen Preis als bester Schauspieler hat auch der Schwede Sverrir Gudnason.

© dpa-ZentralbildSchauspielerin Marie Bäumer.



Sevilla – Die deutsche Schauspielerin Marie Bäumer ist für ihre Rolle in dem Romy-Schneider-Drama „Drei Tage in Quiberon“ für den Europäischen Filmpreis nominiert worden. Bäumer (49) tritt in der Kategorie unter anderem gegen die Polin Joanna Kulig („Cold War“) und die Italienerin Alba Rohrwacher an, deren Schwester Alice Rohrwacher für den kunstvollen Streifen „Glücklich wie Lazzaro“ sowohl für den besten Film als auch für die beste Regie und das beste Drehbuch nominiert ist.

Die Nominierungen wurden am Samstag beim Filmfestival im südspanischen Sevilla bekanntgegeben. Chancen auf einen Preis als bester Schauspieler hat auch der Schwede Sverrir Gudnason für seine Darstellung Björn Borgs in der Filmbiografie „Borg/McEnroe“. In der Kategorie Bester Dokumentarfilm geht die deutsch-syrisch-libanesische Koproduktion „Kinder des Kailfats“ an den Start.

Europäisches Pendant zum Oscar

Die Filmpreis-Gala 2018 findet am 15. Dezember in Sevilla statt. Bereits im Oktober war bekannt geworden, dass der britische Schauspieler und Regisseur Ralph Fiennes („Der englische Patient“) mit dem Ehrenpreis „Europäischer Beitrag zum Weltkino“ ausgezeichnet wird. Für ihr Lebenswerk wird die spanische Schauspielerin Carmen Maura („Volver – Zurückkehren“) geehrt.

Der Europäische Filmpreis gilt als europäisches Pendant zum US-amerikanischen Oscar. Er wird immer abwechselnd in Berlin und einer anderen europäischen Stadt verliehen. (dpa)

Europäischer Filmpreis 2018 - Wichtige Nominierungen

BESTER SPIELFILM:

- „Border“ von Ali Abbasi (Schweden, Dänemark)

- „Dogman“ von Matteo Garrone (Italien, Frankreich)

- „Girl“ von Lukas Dhont (Belgien, Niederlande)

- „Cold War“ von Paweł Pawlikowski (Polen, Großbritannien, Frankreich)

- „Glücklich wie Lazzaro“ von Alice Rohrwacher (Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz)

BESTE KOMÖDIE:

- „C‘est la vie - Das Leben ist ein Fest“ von Olivier Nakache und Eric Toledano (Frankreich)

- „Diamantino“ von Gabriel Abrantes und Daniel Schmidt (Portugal, Frankreich, Brasilien)

- „The Death of Stalin“ von Armando Iannucci (Frankreich, Großbritannien, Belgien)

BESTE SCHAUSPIELERIN:

- Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“)

- Halldóra Geirharðsdottir („Gegen den Strom“)

- Joanna Kulig („Cold War“)

- Bárbara Lennie („Petra“)

- Eva Melander („Border“)

- Alba Rohrwacher („Glücklich wie Lazzaro“)

BESTER SCHAUSPIELER:

- Jakob Cedergren („The Guilty“)

- Rupert Everett („The Happy Prince“)

- Marcello Fonte („Dogman“)

- Sverrir Gudnason („Borg/McEnroe“)

- Tomasz Kot („Cold War“)

- Victor Polster („Girl“)

BESTE REGIE:

- Ali Abbasi für „Border“

- Matteo Garrone für „Dogman“

- Samuel Maoz für „Foxtrot“

- Paweł Pawlikowski für „Cold War“

- Alice Rohrwacher für „Glücklich wie Lazzaro“


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