Letztes Update am So, 27.01.2019 10:25

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Evelyn Burdecki gewinnt Dschungelcamp und will sich „Kinderwunsch“ erfüllen

Das 13. RTL-Dschungelshow ist vorbei – und auf dem Thron sitzt eine neue Königin: Evelyn Burdecki holte sich die meisten Zuschauerstimmen. Im Finale gab die Ex-“Bachelor“-Kandidatin noch mal alles.

Evelyn Burdecki ist neue Dschungelkönigin.

© TVNOW / Stefan MenneEvelyn Burdecki ist neue Dschungelkönigin.



Berlin, Coolangatta – Der RTL-Dschungel hat eine neue Königin: Evelyn Burdecki schnappte sich nach zwei Wochen Dschungelcamp die Krone und 100.000 Euro Preisgeld. Die 30-Jährige gewann in der Nacht zu Sonntag die 13. Staffel der RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“. Platz zwei ging an Schauspieler Felix van Deventer (22, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“), Dritter wurde Schlagersänger Peter Orloff (74).

„Oh mein Gott“, rief die Ex-“Bachelor“-Kandidatin unter Tränen immer wieder, nachdem die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich das Ergebnis verkündet hatten. Im vergangenen Jahr hatte sich Jenny Frankhauser, Influencerin und Halbschwester von TV-Sternchen Daniela Katzenberger, den Titel geholt.

„Spätestens jetzt weiß ich, dass ich so bin“

Was Burdecki mit dem Preisgeld machen wolle? Sich einen Kindheitswunsch (nicht „Kinderwunsch“, wie die Moderatoren sie korrigierten) erfüllen, unter anderem „Brunnen schaufeln“, studieren und ganz viele Bücher kaufen, lautete die Antwort. Burdecki gehörte mit ihren oft ahnungslosen Sprüchen in den vergangenen zwei Wochen zu den unterhaltsamsten Camp-Insassen. Alles nur gespielt oder ist sie wirklich so? „Ich glaube, spätestens jetzt weiß man, dass ich so bin“, sagte sie nach dem Finale.

Bevor die Moderatoren das Ergebnis der Abstimmung verkündeten, gab es noch einmal eine Ekelparade mit Würgereiz und Brechattacken: Zu einer letzten Dschungelprüfung musste jeder Kandidat antreten – Sterne für das Drei-Gänge-Finalistendinner sollten erkämpft und die Zuschauer noch mal von der Befähigung zum Dschungelkönig überzeugt werden.

Peter erschreckte auf allen Vieren durch Boxen krabbelnd ein paar Krokodile und verärgerte einen fauchenden Waran, hielt sich aber selbst für „Crocodile Dundee“ und holte alle fünf Sterne. Felix steckte seinen Kopf in Glaskästen, um mit der Zunge Sterne abzuschrauben – empfangen wurde er etwa von Kakerlaken und Schlammkrabben, zumindest eine von letzteren schnappte zu. Er schaffte vier Sterne.

Schnell zuschnappen musste auch Burdecki, um jede der ihr aufgetischten Dschungel-TV-Delikatessen schleunigst in den Magen zu befördern – möglichst ohne nachzudenken, als ihr etwa Lammhirn serviert wurde. Auch wenn Moderatorin Zietlow darauf hinwies: „In 60 Sekunden kannst du dir sehr viel Hirn anessen.“ Das Hirn aber musste wieder raus: schlucken, würgen, brechen.

„Durch die Zunge in die Lunge“

Nachdem das Reality-TV-Sternchen, das in den zwei Wochen Camp-Insassen wie Zuschauer mit ihren Kommentaren unterhielt, zuvor schon Schweinelunge nicht runter bekam, sollte es nun mit anderen Ekel-Happen klappen – oder wie Burdecki sagte: „durch die Zunge in die Lunge“. Sie mampfte einen noch lebenden Skorpion, kaute sich durch ein Stück Kamelpenis und schüttete blitzschnell einen Drink aus Mehlwürmern, Kakerlaken, Grillen und Kuh-Urin runter. Ergebnis: drei Sterne.

Zwölf Kandidaten waren vor zwei Wochen in das Camp eingezogen, die Rauswurfphase per Zuschauervoting begann mit der Halbzeit: Als erster Kandidat musste der ehemalige „Bachelorette“-Kandidat Domenico De Cicco gehen. Dabei hatten sich Fans der Dschungelshow gerade vom Aufeinandertreffen von De Cicco und Burdecki einiges versprochen. Schließlich waren die beiden in der Sendung „Bachelor in Paradise“ ein Paar – allerdings ohne Happy End.

Der nächste Abgang kam mit Ex-Erotiksternchen Sibylle Rauch, gefolgt von „Alf“-Synchronstimme Tommi Piper, der Ex-“Germany‘s Next Topmodel“-Kandidatin Gisele Oppermann, Sex-Ratgeberin Leila Lowfire, Schauspielerin Doreen Dietel, „Currywurstmann“ Chris Töpperwien, Fitnesscoach Bastian Yotta und Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis. (APA/dpa)