Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 04.07.2017


Kunst

Salamander der speziellen Art

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© medienservice innsbruck



Innsbruck – Nach Studien in New York und Berlin, Aufenthalten in Indien und im Iran assistierte Christopher Eymann einige Jahre dem deutschen Maler-Star Anselm Kiefer. Um 2013 im beschaulichen Thiersee zu landen, wo der inzwischen 43-Jährige sich ganz seiner eigenen Kunst widmet.

Der gebürtige Deutsche ist ein leidenschaftlicher Maler, wie seine erste Einzelausstellung in Tirol in der Innsbrucker Andechsgalerie zeigt, der er den nicht wirklich nachvollziehbaren Namen „Kleiner – Großer – Roter Salamander“ gegeben hat.

Denn die von Eymann mit Öl bemalten größeren Leinwände genauso wie die kleineren Farbstiftzeichnungen sind absolut abstrakter Natur, lassen nur bisweilen vage Assoziatives erahnen. Was ganz im Sinn ihres Erschaffers ist, der es mag, dass seine Bilder von den Betrachtern fertig gedacht werden müssen.

Eymanns Bilder sind das Ergebnis eines mehr oder weniger langen Prozesses von Aktion und Reaktion. Die zentrale Rolle spielt für den Künstler die Farbe als Träger von Emotionen, aufgetragen in expressivem Gestus in zahlreichen Schichten, strukturiert besonders bei den Arbeiten auf Papier durch ein kraftvoll grafisches Element. (schlo)

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