Letztes Update am Sa, 21.04.2018 10:31

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


15. bis 31. August

Dichtes Kulturprogramm beim Forum Alpbach, Kusej lädt zu Gesprächen

Erstmals lädt man auch zu einem „Tag der Begegnungen“, an dem der designierte Burgtheaterdirektor Martin Kusej „den Stellenwert von Kunst und Kultur in einer modernen europäischen Gesellschaft“ erörtert.

© APA/GroderDas Kongresszentrum in Alpbach: Treffpunkt für zahlreiche Politiker, Sprecher und Experten.



Alpbach – Mit rund 20 Veranstaltungen wartet heuer das Kulturprogramm des Forum Alpbach von 15. bis 31. August auf. Der Bogen spannt sich dabei von der Bildenden Kunst bis hin zur Tanzperformance. Erstmals lädt man auch zu einem „Tag der Begegnungen“, an dem der designierte Burgtheaterdirektor Martin Kusej „den Stellenwert von Kunst und Kultur in einer modernen europäischen Gesellschaft“ erörtert.

Als Gäste begrüßt der Theatermacher am 22. August etwa Kollegen wie den Schriftsteller Ayad Akhtar, den Perkussionisten Martin Grubinger oder die Schauspielerin Amira Casar. Dabei sollen laut Ankündigungen Fragen wie „Wie manifestiert sich Kunst in unserer Gesellschaft?“ oder „Wo versteckt sie sich, wo ist sie sichtbar?“ diskutiert werden.

Darüber hinaus wird mit „Art Daily“ jedes Gespräch zunächst „künstlerisch eröffnet“: Mit ihrer Performance „Every Body Electric“ eröffnet die Choreografin Doris Uhlich die Gesundheitsgespräche am 19. August, tags darauf gibt sie einen Bewegungsworkshop. Die Seminarwoche eröffnet eine Performance der bildenden Künstlerin Urok Shirhan, die ihre musikalische Performance „Empty Orchestra“ präsentiert.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ausstellungen und Performances: Ein Konzert für acht Posaunen steht etwa am 28. August auf dem Programm, wenn der Philharmoniker Wolfgang Strasser mit Studierenden der Musikuniversität Graz auftritt. Auch das „VIS - Vienna Shorts Festival“ ist vertreten: Gemeinsam mit zwei jungen Filmemachern soll ein Kurzfilm gedreht werden, der zum Abschluss präsentiert wird.

Während der gesamten Dauer des Forums Alpbach ist die Ausstellung „Die letzten Tage der Menschheit“ von Deborah Sengl zu sehen. Die Installation „Les Themes“ des französischen Künstlerkollektivs France Distraction wiederum besteht aus 200 schwarzen Bällen, die mit Stoiker-Weisheiten bedruckt sind. Auch die Künstlerinnen Esther Stocker und Anna-Maria Bogner sind mit einer Ausstellung vertreten. Eine „Bibliothek der SprecherInnen“ gestaltet der Architekt David Calas und bringt so Leseempfehlungen der Teilnehmer unters Volk. (APA)

Überblick über die geplante Veranstaltungen im Bereich „Kunst & Kultur“ unter www.alpbach.org/de/forum/forum2018>