Letztes Update am Mi, 23.05.2018 15:42

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Tiroler Landesmuseen bekommen ab 2023 Doppelführung

In diesem Jahr feiert das Ferdinandeum sein 200-jähriges Bestandsjubiläum. Der Vertrag von Direktor Meighörner soll 2019 verlängert werden.

© Andreas Rottensteiner / TTDas Landesmuseum.



Innsbruck – Die Tiroler Landesmuseen sollen ab 2023 – in diesem Jahr feiert der Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum sein 200-jähriges Bestandsjubiläum – mit einer Doppelgeschäftsführung ausgestattet werden. Das Land Tirol und der Verein strebten eine inhaltliche Neuaufstellung an, die auch mit baulichen Maßnahmen verbunden sein wird, erklärte Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) in einer Aussendung.

„Damit sind Herausforderungen verbunden, die eine personelle Aufstockung der Führungsebene erfordern. Deshalb planen wir, eine weitere Geschäftsführerstelle für die Tiroler Landesmuseen Betriebsgesellschaft einzurichten“, betonten Palfrader und Barbara Psenner, die Vorstandsvorsitzende des Vereins. Die Ausschreibung für die neue Position soll so rasch wie möglich erfolgen. Zudem soll der bis 2019 laufende Vertrag von Direktor Wolfgang Meighörner verlängert werden.

Die Tiroler Landesmuseen zählten mit ihren Sammlungen zu den führenden Regionalmuseen, hieß es. Ziel sei es, den Stellenwert der Kunst im Ferdinandeum zu erhöhen und die Strahlkraft über die Grenzen des Landes hinaus zu stärken.

Neben dem Ferdinandeum gehören das Zeughaus, das Volkskunstmuseum, die Hofkirche, das Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum, das Volksliedarchiv, das Kaiserschützenmuseum und das Sammlungs- und Forschungszentrum zu den Tiroler Landesmuseen. Im Vorjahr verzeichneten die Häuser laut eigenen Angaben rund 320.000 Besucher. (APA)