Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 23.09.2019


Exklusiv

Der letzte Ritter in Bronze gegossen

Das Maximilian-Jahr neigt sich dem Ende zu, doch trotzdem gibt es demnächst noch ein Highlight zu sehen: eine Bronzefigur von Kaiser Maximilian I.

Das Gießen der Bronzestatue erfolgte in mehreren Arbeitsschritten. Die einzelnen gegossenen Teile wurden dann zusammengefügt.

© Das Gießen der Bronzestatue erfolgte in mehreren Arbeitsschritten. Die einzelnen gegossenen Teile wurden dann zusammengefügt.



Von Gerlinde Tamerl

Innsbruck – Eigentlich hätte die imposante Maximilian-Bronzestatue des Tiroler Bildhauers Rudi Wach schon im Juni 2019 in der Ausstellung „Maximilian I. Aufbruch in die Neuzeit“ in der Innsbrucker Hofburg aufgestellt werden sollen. Sie wurde anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. von der Republik Österreich in Auftrag gegeben. „Bei den Arbeiten in der Mailänder Gießerei kam es leider zu einem Unfall“, erklärt der stellvertretende Burghauptmann Markus Wimmer die Verzögerung und ergänzt, dass die Herstellung der Statue aufwändig gewesen sei, weil sie nach den gleichen historischen Methoden gefertigt wurde wie jene einzigartigen Figuren in der Innsbrucker Hofkirche. Wimmer, der Rudi Wach beim Guss der Statue in Mailand begleitet hat, findet lobende Worte für den Tiroler Bildhauer: „Rudi Wach ist einer der bedeutendsten noch lebenden österreichischen Bildhauer. Für die Gestaltung der Maximilian-Statue hätte ich mir keinen anderen Künstler vorstellen können.“

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden