Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 28.01.2014


Exklusiv

„Angst war das Normale“

Dass sie Cello spielen konnte, rettete Anita Lasker-Wallfisch im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau das Leben. Ihre Erinnerungen hat sie im Buch „Ihr sollt die Wahrheit erben“ niedergeschrieben.

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© Julia Hammerle



Innsbruck – Im November 1944 entrann sie der „Todesfabrik“ Auschwitz – und wurde in die Todesfalle Bergen-Belsen verlegt, wo die Häftlinge im Chaos der letzten Kriegstage zu Zigtausenden starben. Anita Lasker-Wallfisch war 19, als die britischen Alliierten Bergen-Belsen befreiten. Und fühlte sich „wie 90“. Heute erinnert sie in Vorträgen an die Schrecken des Nationalsozialismus und die Zeit als Cellistin im Mädchenorchester von Auschwitz. Die TT traf Lasker-Wallfisch anlässlich ihres Innsbruck-Besuches am Montag.




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