Letztes Update am Do, 22.08.2019 15:46

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


NR-Wahl 2019

„Mein Wahlometer“: ORF kooperiert für neue Sendung mit wahlkabine.at

Der ORF will im Wahlkampf die Inhalte und Programme der Parteien verstärkt in den Vordergrund rücken. In Kooperation mit „wahlkabine.at“ ensteht die Sendung „Mein Wahlometer“.

Die neue Sendung des ORF wird von Lisa Gadenstätter moderiert.

© ORFDie neue Sendung des ORF wird von Lisa Gadenstätter moderiert.



Wien – ORF 1 begleitet den Intensivwahlkampf heuer mit einem neuen TV-Format. Am 3. September startet „Mein Wahlometer“: In Kooperation mit „Wahlkabine.at“ soll dieses „sehr programmatische Format“ vor Augen führen, „wofür jede Partei steht und dass Politik uns wirklich alle betrifft“, sagte Channel-Managerin Lisa Totzauer am Dienstagabend bei der Präsentation. Durch die Sendung führt Lisa Gadenstätter.

In vier Ausgaben widmet sich das „Wahlometer“, geclustert nach vier Generalthemen („Geld“, „Sicherheit“, „Zusammenleben“ und „Zukunft“), den Parteipositionen und befragte Österreicher im ganzen Land nach ihren Standpunkten dazu. Das geht recht plastisch durch eine auf in Fußgängerzonen auf den Boden gepinselten Spielfeld, auf dem die Teilnehmer Stellung bezogen, vonstatten - eine Art politisches Tempelhupfen. Von der „Schule für alle“ über die Impfpflicht bis hin zur CO2-Steuer machten sich die Gesprächspartner ihre Gedanken zu den Wahlprogrammen der Parteien.

Das so entstandene Stimmungsbild wird abgerundet durch eine repräsentative SORA-Meinungsumfrage und Interviews mit den Spitzenkandidaten der Parteien. Spannend bei den Dreharbeiten sei der Austausch mit den Befragten gewesen, berichtete Gadenstätter. Mit integrierten Erklärstücken will das Format auch zur politischen Bildung beitragen. Denn wie etwa Wahlkreise und Listen funktionieren, wüssten nur die wenigsten Wähler.

Der Wahl-Schwerpunkt auf ORF 1 startet aber bereits am 27. August, und zwar mit zwei Dokumentationen: „Ibiza – dem Skandal auf der Spur“ blickt zurück auf den „Auslöser dieser Wahl“, sagte Totzauer. Die von Gerhard Jelinek und Ernst Johann Schwarz gestaltete Doku lassen die „Tage rund um das Publikwerden des Ibiza-Videos Revue passieren“ und warte auch mit neuen Details auf. Die Ereignisse Mitte Mai seien bereits historisch, aber zugleich noch immer höchst aktuell. Man wolle das Bild „mit vielen spannenden neuen Fakten noch einmal zeichnen“. Doku Nummer zwei („Auf Wahlfang. So kämpft die Politik um unsere Stimmen.“) geht am 27. August gleich im Anschluss auf Sendung. Nicole Kampl und Paul Fleischanderl porträtieren darin den Wahlkampf und führen, der spätsommerlichen Jahreszeit entsprechend, Expertengespräche auf einer niederösterreichischen Wanderhütte. (APA)

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