Letztes Update am Mi, 22.05.2019 12:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Soul-Legende Aretha Franklin hat offenbar doch Testament hinterlassen

Aretha Franklin war im August 2018 in ihrem Haus in Detroit im Alter von 76 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Ihre Familie war zunächst davon ausgegangen, dass die Sängerin kein Testament hinterlassen hat. Hinter den Sofakissen wurde nun ein Notizbuch gefunden.

Aretha Franklin starb im August des letzten Jahres.

© ReutersAretha Franklin starb im August des letzten Jahres.



New York – Soul-Legende Aretha Franklin (1942-2018) hat offenbar doch ein Testament hinterlassen. Die handgeschriebenen Dokumente, aus denen die Zeitung Detroit Free-Press am Dienstag zitierte, wurden im Haus der im August verstorbenen Sängerin in Detroit gefunden. Sie lagen demnach in einem Notizbuch hinter Sofakissen in ihrem Wohnzimmer und in einem abgeschlossenen und bisher unzugänglichen Kasten.

Die 16 schwer zu entziffernden Seiten sind dem Bericht zufolge auf die Jahre 2010 bis 2014 datiert und scheinen den Nachlass Franklins zu regeln. Vermögenswerte wie Immobilien, Schmuck, Pelze, Stereoanlagen und Tantiemen werden an ihre Angehörigen verteilt. In einem Dokument, das auf den 21. Juni 2010 datiert ist, erklärt Franklin, dass sie geistig und körperlich gesund sei – bis auf „hohen Blutdruck“ und eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

Franklin war im August 2018 in ihrem Haus in Detroit im Alter von 76 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Ihre Familie war zunächst davon ausgegangen, dass die Sängerin kein Testament hinterlassen hat. In diesem Fall würde ihr Vermögen, das auf 80 Millionen Dollar (rund 72 Millionen Euro) geschätzt wird, zu gleichen Teilen auf ihre vier erwachsenen Söhne aufgeteilt.

Franklins langjähriger Anwalt David Bennett reichte die handschriftlichen Dokumente nun beim zuständigen Nachlassgericht im US-Bundesstaat Michigan ein. Er ist nach eigenen Angaben aber unsicher, ob sie als Testament gültig sind. Das Gericht hat für den 12. Juni eine Anhörung angesetzt. (APA/AFP)


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