Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 27.06.2019


Bezirk Kitzbühel

Die Kultur lebt im Sommer in Kitzbühel auf

Die Kitzbüheler Sommerkonzerte versprechen wieder Musikgenuss auf höchstem Niveau. Das Programm wurde nun präsentiert

GR Ludwig Schlechter, Obmann Johannes Gasteiger, TVB-Präsidentin Sign­e Reisch, Reha-Verwaltungsdirektorin Marion Macher und Herbert Lindsberger (v. l.) bei der Programm-Präsentation.

© AngererGR Ludwig Schlechter, Obmann Johannes Gasteiger, TVB-Präsidentin Sign­e Reisch, Reha-Verwaltungsdirektorin Marion Macher und Herbert Lindsberger (v. l.) bei der Programm-Präsentation.



Von Harald Angerer

Kitzbühel – Kitzbühel und der Sport, das ist eine bekannte Paarung. Doch auch die Kultur setzt in der Stadt am Fuße des Hahnenkamms immer wieder Akzente. Kein zartes Pflänzchen, sondern ein stattlicher Kultur-Baum sind hier die Kitzbüheler Sommerkonzerte. Seit 1978 wird diese Konzertreihe von den Kitzbüheler Musikfreunden durchgeführt und sie erfreuen sich großer Beliebtheut. Nicht weniger als knapp 900 Personen besuchen alljährlich die vier Veranstaltungen, immer jeden Mittwoch im August.

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde nun vom künstlerischen Leiter Herbert Lindsberger und dem Obmann der Kitzbüheler Musikfreunde Johannes Gasteiger das Programm der heurigen Sommerkonzerte präsentiert. Erstmals findet das erste Konzert im Juli statt, genau gesagt am 31. Juli. Das Konzert „Frauenpower“ bildet den Auftakt der Reihe mit Stücken der Komponistin Luise Adolpha Le Beau. Durch den Abend führt Nadja Kayali.

Ebenfalls alle Jahre ein großer Erfolg ist das Familienkonzert. Dieses findet heuer am 7. August statt und wird in zwei Konzerte aufgeteilt, damit der Andrang zu bewältigen ist, wie die Organisatoren sagen. Diese finden um 16 und um 18.30 Uhr, wie auch die anderen drei, im Konzertsaal der Neuen Mittelschule in Kitzbühel, statt.

Einen neuen Ansatz gab es beim dritten Konzert am 14. August. „Wir wollten junge Menschen einbinden, denn das steht so auch in den Statuten des Vereins, dass wir diese fördern sollen“, schildert Lindsberger. Er hat deshalb die Tiroler Flötistin Barbara Chemelli gebeten, ein Programm zusammenzustellen, es wird „Jung – Herausragend – Neugierig“ heißen. „Junge Menschen haben einen anderen Zugang und das spürt man in dem Programm“, ist Lindsberger überzeugt. Das Grande Finale am 21. August bildet „100 % Dvorák“ durch das Ensemble Scaramouche. Das musikalisch gemeinsame Denken stellen die Musiker vom Ensemble Scaramouche in den Mittelpunkt ihrer Selbstbeschreibung.

Begeistert von dem Programm zeigen sich bei der Pressekonferenz auch die Förderer von Seiten der Stadt Kitzbühel, dem Tourismusverband und dem Reha­zentrum Vamed.