Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 23.05.2018


Freizeit

Mit Gänsehaut auf Stechers Spuren wandern

Am 30. Juni findet zum sechsten Mal die Pilgerwanderung Quo Vadis von Innsbruck nach Maria Waldrast statt. Neu ist eine Stecher-Büste am Kapellenweg.

© Denise DaumKünstler Hermann Pirkner (M.) präsentiert mit Tony Obergantschnig (Quo Vadis) und LR Beate Palfrader die Bischof-Stecher-Büste, die pünktlich zur Quo-Vadis-Pilgerwanderung am Kapellenweg aufgestellt wird. Foto: Daum



Von Denise Daum

Innsbruck – 4 Uhr nachts in Innsbruck. 270 Pilger versammeln sich vor der Jesuitenkirche. Gemeinsam ziehen sie mit Fackelgeleit durch die dunkle Altstadt und machen sich auf ihren langen Pilgerweg. Bereits zum sechsten Mal findet heuer am 30. Juni die Pilgerwanderung „Quo Vadis“ statt. Organisator ­Tony Obergantschnig spricht von „Gänsehaut pur“, wenn sich die Pilger in der Ruhe der Nacht auf ihren Weg machen, um auf Bischof Reinhold Stechers Spuren von Innsbruck nach Maria Waldrast zu wandern. Die Teilnehmer werden auf ihrem Weg an zwei Labestationen in Mutters und Mieders versorgt: ein jeweils liebevoller und herzlicher Empfang, wie Obergantschnig schwärmt. Das Nenngeld von 35 Euro ist gleichzeitig Spendengeld. Die gesamten Einnahmen kommen Hilfsprojekten zugute, unter anderem den von Bischof Reinhold Stecher initiierten.

Pünktlich zur Pilgerwanderung wird eine vom Schützenbataillon Stubai gestiftete Bischof-Stecher-Büste am Kapellenweg in Richtung Maria Waldrast aufgestellt. Geschaffen wurde das Bronzewerk von dem in Schönberg lebenden Künstler Hermann Pirkner.

Ab 4. Juni können sich Pilger persönlich bei folgenden Stellen in Innsbruck anmelden: in den Pfarrbüros der Pfarre Allerheiligen und St. Paulus, bei der Caritas Tirol in der Heiliggeiststraße, beim Alpenverein in der Meinhardstraße, in der GEA-Filiale in der Anichstraße sowie in der Hypo Bank am Bozner Platz. Die Teilnehmerzahl ist auf 270 beschränkt.