Letztes Update am Fr, 15.06.2018 08:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Studie

Forscher: O-Beine durch Profi-Fußballtraining im Jugendalter

O-Beine seien keineswegs nur ein Schönheitsfehler, berichtete Studienleiter Peter Helmut Thaller.

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München – Weltmeisterschaft oder nicht: Wer es im Profifußball zu etwas bringen will, muss schon als Kind trainieren. Doch das kann Folgen haben: Betreiben Heranwachsende Fußball als Leistungssport, haben sie ein erhöhtes Risiko, O-Beine zu entwickeln. Das ergab eine Studie von Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität München, die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde.

O-Beine seien keineswegs nur ein Schönheitsfehler, berichtete Studienleiter Peter Helmut Thaller. Vielmehr erhöhe sich damit später im Erwachsenenalter das Risiko für eine Kniegelenksarthrose.

Thaller und sein Team werteten verschiedene Studien aus. Die Analyse ergab, dass bei jugendlichen Spitzenfußballern der Abstand zwischen den Knien im Schnitt um eineinhalb Zentimeter größer war als in den Kontrollgruppen. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass bei heranwachsenden Fußballern die chronische Überlastung auf dem Spielfeld mit ständigen plötzlichen Richtungswechsel und Manövern die Ursache für die Fehlbildung ist. (APA/dpa)




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