Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 15.09.2018


Bezirk Schwaz

Fest zu Ehren von Notburga in Eben

© ZwicknaglDie Prozession am Notburga-Sonntag in Eben hat Tradition. Zuvor gibt es die Predigt vom Söller des alten Mesnerhauses. Foto: Zwicknagl



Von Walter Zwicknagl

Eben – Welche Botschaft in der heutigen schnelllebigen Zeit den Menschen die Volksheilige Notburga mit auf den Weg geben kann, wird der Inhalt der traditionellen Söllerpredigt am kommenden Notburga-Sonntag sein. Prediger ist Pfarrer Roland Frühauf, der Seelsorger von Brixlegg, Rattenberg und Radfeld. Die Predigt vom Söller des Mesnerhauses in Eben beginnt um 14 Uhr, anschließend gibt es die Prozession durch die Felder. Zum Schluss wird im Gotteshaus der eucharistische Segen gespendet.

Nicht nur für die Gläubigen aus dem ganzen Land und dem benachbarten Bayern, auch für die Tiroler Trachtler ist der Notburga-Sonntag ein besonderer Tag. Seit einigen Jahren tragen sie bei der Prozession eine eigene Notburga-Figur mit. Wie in den Vorjahren schlüpft ein Mädchen in die Notburga-Tracht und trägt die Sichel als Symbol der Tiroler Heiligen, die im 14. Jahrhundert lebte und auf der Rottenburg und dann bei einem Bauern in Eben diente. Übrigens: Das Notburgamuseum ist an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Einen Bittgang mit Festgottesdienst gibt es schon heute in Eben. Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der Marienkirche in Maurach. Die Messe wird um 18 Uhr in der Notburgakirche gefeiert. Zu Ehren der Heiligen wird am 30. September am Satteljoch um 11 Uhr eine Gipfelmesse gefeiert.

Einen besonderen Stellenwert hat dieser Tag auch in Rattenberg. In Notburgas Geburtsstadt wird um 10 Uhr ein Festgottesdienst gefeiert.




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