Letztes Update am Di, 06.11.2018 10:16

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Als der Mensch sich wieder verabschiedete

In einem weiten Bogen ziehen sich die Alpen quer durch Europa und bis in höchste Höhen hinauf hat der Mensch Spuren hinterlassen. Ein neuer Bildband entführt in eine Welt verlassener Dörfer und zerfallender Straßen.

Auf das Bergmassiv Mont Cenis in den Grajischen Alpen führt bis auf eine Höhe von 2081 Metern eine Passstraße, die Frankreich und Italien verbindet. In der Nähe des Lac du Mont Cenis liegt der verlassene Weiler Gran Croce.

© Stefan HefeleAuf das Bergmassiv Mont Cenis in den Grajischen Alpen führt bis auf eine Höhe von 2081 Metern eine Passstraße, die Frankreich und Italien verbindet. In der Nähe des Lac du Mont Cenis liegt der verlassene Weiler Gran Croce.



Den Obernberger See nahe des Brenners kann man umrunden. Oder man geht daran vorbei, Richtung Süden, bis man nach zwei Stunden mitten im Gebirge die Grenze zu Italien überschreitet. Nach einigen Metern ein Blick zurück und dann drängt sich etwas Ungewohntes ins Blickfeld: ein Gebäude, an den Fels gedrängt. Ein Überbleibsel des Alpenwalls, den Italien vor dem Zweiten Weltkrieg zur Sicherung seiner Grenzen errichtete. Kurz wagt man einen Blick hinein, doch als so genannter Urban Explorer hat man offensichtlich nicht das Licht der Welt erblickt.

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