Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 05.11.2019


Bezirk Reutte

8000 Besucher strömten ins Naturparkhaus auf der Klimmbrücke in Elmen

Das Team des Naturparks Tiroler Lech mit Yvonne Markl, Marlene Salchner und Heiner Ginther (v. l.) zieht positive Bilanz.

© Naturpark Tiroler LechDas Team des Naturparks Tiroler Lech mit Yvonne Markl, Marlene Salchner und Heiner Ginther (v. l.) zieht positive Bilanz.



Der Naturpark Tiroler Lech ist wegen seiner Sand- und Kiesbänke, der breiten Auwaldbereiche und des hellblau-türkis schimmernden Wassers des Lech weit über die Grenzen hinaus bekannt. Dieses Mosaik aus unterschiedlichen Lebensräumen ist Heimat außergewöhnlicher Flora und Fauna. Der Verein Naturpark Tiroler Lech hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Natürlichkeit des Wildflussökosystems zu erhalten und zu fördern.

Der bevorstehende Wintereinbruch bietet Obmann Heiner Ginther Gelegenheit, Bilanz über das abgelaufene Naturparkjahr zu ziehen. Und diese fällt durchwegs positiv aus. Hauptanlaufstelle für Interessierte ist nach wie vor das Naturparkhaus auf der Klimmbrücke in Elmen. Allein in diesem Jahr wurden dort, so das Führungsteam um Heiner Ginther, Geschäftsführerin Marlene Salchner und Stellvertreterin Yvonne Markl, an die 8000 Besucher begrüßt. „Viele holen sich in der Ausstellung ?Abenteuer Wildfluss' spielerisch Informationen über die Besonderheiten am Lech. Wir laden aber auch regelmäßig Experten ein, die den Seminarraum durch öffentliche Vorträge beleben", erklärt Heiner Ginther und fügt hinzu: „Die zunehmende Wertschätzung für die Natur versuchen wir in einem breitgefächerten Bildungsangebot für Jung und Alt noch stärker zugänglich zu machen. Führungen, Vorträge oder ein Besuch in der Naturausstellung ?Der letzte Wilde' im Besucherzentrum auf Ehrenberg machen das auf breiter Basis möglich." Zudem wird die Philosophie von drei Naturparkschulen und 40 Partnerbetrieben gelebt und weitergegeben.

Der Naturpark hat sich aber auch zu einem Hotspot für Wissenschaft und Forschung entwickelt. Kooperationen mit Hochschulen, nationalen und internationalen Institutionen zeichnen die Verankerung in Forschung und Naturschutz aus. (TT, fasi)


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