Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 10.09.2019


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Kartoffeln statt Knödel? Debatte um kostspielige Extrawünsche im Lokal

Manche Tiroler Wirte verlangen Zuschläge, wenn Gäste die Beilage ändern wollen. Konsumentenschützer fordert Transparenz auf den Speisekarten.

Lieber Salat statt Semmelknödel? Wer eine andere Beilage will, sollte das Kleingedruckte in der Karte lesen. Ein Aufpreis kann fällig werden.

© iStockphotoLieber Salat statt Semmelknödel? Wer eine andere Beilage will, sollte das Kleingedruckte in der Karte lesen. Ein Aufpreis kann fällig werden.



Von Nina Werlberger

Innsbruck, Natters – Rührei statt Spiegelei? Reis statt Pommes frites? Solche Wünsche können ein Gasthausessen teurer machen. „Beilagenänderung“ lautet die Begründung, die sich mittlerweile in so mancher Tiroler Speisekarte findet. Ein Gericht kostet dann zum Beispiel einen Euro mehr, wenn es mit einem Extrawunsch versehen wird. TT-Leser Robert Dax ist in mehreren Lokalen über das Phänomen gestolpert und musste am Ende mehr zahlen, als er erwartet hatte. „Ein Gastro-Nepp“, ärgert sich der Innsbrucker Steuerberater. Es gehe ihm nicht um den einen oder anderen Euro Aufpreis, betont Dax. „Aber man fühlt sich auf den Arm genommen.“

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