Letztes Update am Di, 02.08.2016 19:16

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


London

Ein Tag, 270 Stationen: Bub fährt U-Bahn für verstorbenen Bruder

In Gedenken an seinen verstorbenen Bruder hat ein 13-Jähriger in London 270 U-Bahn-Stationen abgeklappert. Der Einsatz für das Thema Blutkrebs hat sich gelohnt – der Bub sammelte mehr als 25.000 Pfund.

Alasdair Clift mit seiner Mutter Caroline in der Chesham U-Bahn-Station.

© Twitter/TheGuardianAlasdair Clift mit seiner Mutter Caroline in der Chesham U-Bahn-Station.



London — Ein Bub (13) aus Nordengland hat an einem Tag rund 270 U-Bahn-Haltestellen in London angefahren, um Geld für die Blutkrebsforschung zu sammeln. Wie der 13-jährige Alasdair Clift auf seiner Spendenseite im Internet berichtete, reiste er binnen 20 Stunden einmal fast durch das gesamte U-Bahnnetz der britischen Hauptstadt. Nach einem Tag im Untergrund kam er am frühen Dienstagmorgen an der letzten Station an, dem Flughafen Heathrow.

Alasdair wollte mit der Aktion die Aufmerksamkeit für das Thema Blutkrebs erhöhen. Mit Erfolg — mehrere britische Medien berichteten über die außergewöhnliche Spendenaktion.

Sein vier Jahre älterer Bruder war im März an der Krankheit gestorben. Alasdairs Ziel war es, mit der Aktion 100 Britische Pfund einzusammeln. Am Dienstagabend waren bereits mehr als 25.000 Pfund auf seiner Spendenplattform im Internet eingegangen.

„Mein Bruder hat es trotz vieler Behandlungsrunden nicht geschafft", sagte der 13-Jährige dem „Guardian". „Ich habe die Herausforderung angenommen, um anderen Menschen hoffentlich eine bessere Chance zu ermöglichen". (dpa)

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