Letztes Update am Fr, 29.03.2019 08:58

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Migräne-Behandlung: Eine Spritze gegen das Hämmern im Kopf

Migräne ist für die Betroffenen ein Fluch. An der Uniklinik in Innsbruck geht man jetzt mit einer neuen Therapie erfolgreich dagegen an. Weitere Medikamente sollen folgen.

(Symbolfoto)

© Getty Images(Symbolfoto)



Von Andrea Wieser

Wie eine Eisenklammer legt sich der Schmerz um den Schädel. Die Müdigkeit fährt in die Glieder, der Blick wird diffus, Schwindel macht das Aufstehen schwer. Wenn Patienten eine Migräne-Attacke haben, sind sie massiv eingeschränkt. „Früher hat man geglaubt, Migräne betrifft nur hysterische Frauen. Das ist vollkommen falsch“, räumt dazu Gregor Brössner, Leiter der Ambulanz für Kopf- und Gesichtsschmerzen an der Universitätsklinik Innsbruck, mit alten Vorurteilen auf. „Migräne ist eine ernstzunehmende neurobiologische Erkrankung.“ Mit so genannten bildgebenden Methoden könne man inzwischen nachweisen, dass das Gehirn während einer Migräne-Attacke anders funktioniert.

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