Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 04.11.2019


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Nerv bei OP verletzt: Tirolerin kämpft gegen Schmerz und für ihre Rechte

Bei einer Hüftoperation wurde der Ischiasnerv einer Patientin aus Tirol verletzt, seither kämpft sie unter großen Schmerzen darum, wieder gehen zu können, und um ihre Rechte.

Viele Monate Physiotherapie waren nötig, damit die Pensionistin heute wieder ohne Rollator gehen kann.

© istockViele Monate Physiotherapie waren nötig, damit die Pensionistin heute wieder ohne Rollator gehen kann.



Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck — „Zum Glück bin ich eine Beißerin. Nur deshalb geht es mir inzwischen etwas besser und kann ich ohne Rollator gehen." Eine Tirolerin erzählt über ihren Leidensweg nach einem chirurgischen Eingriff, der ihr Leben verändert hat: Angefangen hat alles mit einer Hüftoperation in einem Tiroler Bezirkskrankenhaus Anfang vergangenen Jahres, „dabei wurde der Ischiasnerv vom Knie bis zum Vorfuß so schwer verletzt, dass ich mit einer Dauerlähmung und Sensibilitätsstörungen leben muss. Ich bin über 70 Jahre alt, aber vor der Operation war ich topfit und habe stundenlange Bergtou­ren unternommen, das ist jetzt nicht mehr möglich."

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