Letztes Update am Do, 10.07.2014 15:42

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Afrika

Ecowas-Gipfel sucht nach Lösungen für Ebola-Epidemie

Seit die Seuche im März ausgebrochen ist, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 518 Menschen gestorben. Insgesamt gab es den Statistiken zufolge 844 Fälle.

Die Ebola-Epidemie in Westafrika gerät außer Kontrolle.

© EPA/Francisco FontesDie Ebola-Epidemie in Westafrika gerät außer Kontrolle.



Accra – Die schwere Ebola-Epidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone ist seit Donnerstag das zentrale Thema eines Gipfeltreffens der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas. „Wir müssen unsere Bemühungen, die tödliche Krankheit zu besiegen, weiter ausweiten“, sagte der Präsident von Ghana, John Dramani Mahama, bei der Eröffnung des zweitägigen Treffens in der Hauptstadt Accra.

Mahama rief Experten in der Region dringend dazu auf, weiter nach Behandlungsmöglichkeiten zu forschen. Ebola verläuft in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich. Bisher gibt es weder eine Impfung noch eine Therapie.

Seit die Seuche im März ausgebrochen ist, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 518 Menschen gestorben. Insgesamt gab es den Statistiken zufolge 844 Fälle.

In der vergangenen Woche hatten sich zahlreiche Gesundheitsminister aus der Region bei einer Krisensitzung in Accra auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, um die bisher schwerste Ebola-Epidemie aller Zeiten einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Jedoch könnte es Experten zufolge noch Monate dauern, bis das Virus unter Kontrolle gebracht wird. (APA/dpa)