Letztes Update am Mo, 12.02.2018 11:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Web und Tech

„Instagram für Tiere“: Grinzoo als Netzwerk für Tierfreunde

Die App „Grinzoo“ soll zur Plattform für Tierbesitzer und -liebhaber werden und lässt sich seit Montag für iOS und Android downloaden. Die Erfinder orten naturgemäß enormes Potenzial.

© iStock(Symbolfoto)



Innsbruck — Darauf hat die Welt gewartet: Haustierbesitzer, denen Instagram und Facebook als Darstellungsmedien für die Bilder ihrer vierbeinigen Begleiter noch nicht reichen, können künftig auf ein weiteres soziales Netzwerk zurückgreifen: „Grinzoo" versteht sich als Plattform speziell für Tierfreunde und lässt sich in App-Form seit Montag in Österreich, Deutschland und den USA downloaden.

Die Macher hoffen, dass ihre Entwicklung zum „Instragram für Tiere" wird. „Statt Katzenfotos auf Facebook zu posten, können sich Tierliebhaber ab sofort via App mit einer interessierten Community austauschen und unter anderem 'Pelfies', Selfies mit den Haustieren, posten", heißt es in einer Aussendung.

User können demnach unbegrenzt viele Fotos und Videos ihrer Lieblinge posten und sich von anderen Nutzern bewerten lassen. Dabei stehen unterschiedliche Bewertungs-Möglichkeiten wie Daumen, Herz oder Diamant zur Verfügung. Am Monatsende wird laut Aussendung das Tier des Monats in einem Ranking vorgestellt. Zudem kündigen die Erfinder diverse Blog-Einträge rund um einzelne Tierarten an — User sollen außerdem die Möglichkeit haben, ihr Wissen auszutauschen (Ernährungstipps, Hundestyling, medizinisches Wissen, etc.).

„Alleine in Deutschland leben 30 Millionen Haustiere, für die über neun Milliarden Euro pro Jahr ausgegeben werden. Auf Facebook und Instagram gehören unsere kleinen Mitbewohner jetzt schon zu den beliebtesten Motiven", so die Gründer Markus und Mike Schweitzer. Sie sehen in ihrer Entwicklung enormes Potenzial.

Als erste App verbinde „Grinzoo" Haustierbesitzer und eröffne neue Interaktionsmöglichkeiten — dazu zählt letztendlich auch das persönliche Kennenlernen von „Herrln" und „Gscherrln". (reh)