Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 29.11.2016


Bezirk Kitzbühel

Skiclub setzt auf den Nachwuchs

Der Kitzbüheler Skiclub kann auf viele Erfolge zurückblicken. Auch in Zukunft will der Verein Kinder für den Wintersport begeistern.

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© Harald Angerer



Kitzbühel – Vom Breitensport bis zur Kaderschmiede – das Tätigkeitsfeld des Kitzbüheler Skiclub (KSC) ist riesig. Zwar bleiben seit Jahrzehnten internationale Erfolge bei den Alpinen aus, die Nordischen haben sich in der Zeit zur Bank entwickelt. Von Klaus Sulzenbacher über Markus Gandler und David Kreiner bis aktuell zu Lisa Hauser, der KSC bringt immer wieder Aushängeschilder hervor. „Auch wenn die Alpinen immer etwas im Fokus sind, wir sind stolz auf unsere Nordischen“, betont Michael Huber, KSC-Präsident.

Aus den Reihen des KSC kommen derzeit nicht weniger als zwölf Athleten in den ÖSV-Kadern und weiter 15 im TSV-Kader. „Vor allem Athleten wie Sulzenbacher, Kreine­r und Gandler haben enorme Vorbildwirkung“, sagt Sportwart Josef Eberl und mit Floria­n Dagn sei bereits wieder ein nordischer Kombinierer auf dem Sprung an die Spitze.

Auch in Zukunft will der KSC eine Kaderschmiede bleiben. Deshalb startet der KSC im Dezember Schnuppertrainings für Skispringen und Langlaufen für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Den Start macht am 19. Dezember von 17.30 bis 19 Uhr das Skispringen. „Kinder springen gerne. Oft haben aber Eltern Angst, dass es zu gefährlich ist. Das stimmt aber überhaupt nicht“, betont Seppi Jenewein, Referent Sprunglauf/Nordische Kombination. Auch würde der Verein das Material stellen.

Am 21. und 22. Dezember sind dann die Langläufer am Zug. Das Schnuppertraining findet jeweils von 14 bis 16 Uhr auf der Sportloipe am Golfplatz Schwarzsee statt. Auch hier wird das Material gestellt. „Dank des Hahnenkammrennens sind wir sehr gut aufgestellt, davon profitieren alle anderen Sparten“, sagt Georg Hechl, Referent Langlauf. Da es im Bezirk für Kinder kaum noch die Möglichkeit gebe, eine nordische Disziplin auszuüben, richtet sich das Angebot an Kinder aus dem Großraum Kitzbühel. „Wir werben aber sicher keine Kinder ab“, stellt Hechl klar.

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Trotz der nordischen Erfolge könnte es heuer beim Hahnenkammrennen, 32 Jahre nach Guido Hinterseer, wieder ein Mitglied des Kitzbüheler Skiclubs am Start geben. Moritz Marko hat gute Chancen, beim erstmals durchgeführten Europacuprennen zu starten. (aha)