Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 28.01.2017


Innsbruck

Gymnasium Sillgasse packt im Sommer 2018 seine Koffer



Innsbruck – Auch beim heurigen Tag der offenen Türe kreisten viele elterliche Fragen an Direktor Harald Pittl nur um ein Thema: Schulneubau.

Wie bereits im Dezember berichtet, wurde der Start für den geplanten Neubau des Gymnasiums Sillgasse in Innsbruck um ein Jahr nach hinten verlegt. Es war dies nicht die erste Verzögerung für das jahrelang diskutierte Neubauprojekt. Für Sommer 2017 angekündigt, legte sich die zuständige Bundesimmobiliengesellschaft BIG auf Mitte 2018 fest. Und auch dass nur eine Containerlösung in Techniknähe als Ausweichquartier in Frage kommt, galt im Dezember bereits als fix.

Das, was bis dato noch fehlte, war eine konkrete Zusage zum geplanten Absiedlungstermin und auch zum endgültigen Standort des Ausweichquartiers. Beides wurde in den vergangenen Tagen fixiert, bestätigte BIG-Pressesprecher Ernst Eichinger. Demzufolge wird die Schule in den Sommerferien 2018 von der Sillgasse Richtung Westen zur Technik siedeln. Das dort ansässige, alte und auch als Flüchtlings-Erstaufnahmezentrum genutzte Containerdorf wird abgebaut. In der Nähe soll dann das zweistöckige Schuldorf mit 250 Containern für rund 800 Schüler und 100 Lehrer aufgebaut werden. Im Anschluss soll mit den Abbrucharbeiten in der Sillgasse begonnen werden.

Vorausgesetzt, der Baufortschritt läuft plangemäß, soll das neue Gymnasium Sillgasse im Jahr 2020 wiedereröffnet werden. (mami)

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