Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 04.07.2017


Bezirk Kitzbühel

Gefahrenstelle am Golfplatz in Westendorf soll entschärft werden

Es fehlen noch gut hundert Meter Gehsteig, um sicher zu Fuß zum Westendorfer Golfplatz zu kommen. Eine Lösung ist angedacht.

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© Harald Angerer



Von Harald Angerer

Westendorf – Nicht nur der Golfplatz in Westendorf erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Windau als Naherholungsgebiet zieht die Menschen ebenso an und auch das Angebot rund um den Golfplatz mit Wanderwegen zum Spazieren. Damit pilgern immer mehr Menschen auch zu Fuß zum Golfplatz. Doch wenige hundert Meter vor dem Golfplatz endet der Gehsteig. Die Menschen müssen auf der immer stärker frequentierten Landesstraße weitergehen. Nicht ganz ohne Gefahr.

Doch eine Gehsteiglösung ist in dem Bereich nicht ganz einfach, da es mit einem Grundbesitzer keine Einigkeit gibt. „Auf beiden Seiten der Landesstraße ist die Böschung im Besitz des Landes, hier könnte man vielleicht mit bewehrter Erde arbeiten, um endlich diese Gehsteiglösung zustande zu bringen“, brachte nun GR Hans Steixner (Wirtschaft) bei der jüngsten Westendorfer Gemeinderatssitzung eine neue Idee ein. Er spricht sich für eine solche Lösung auf der rechten Seite dorfauswärts aus. Damit würde der bestehende Gehsteig verlängert und würde direkt zum Golf-Clubhaus führen.

Weniger abgewinnen kann dieser Idee Vizebürgermeister Peter Pirchl (Aufwind), auch Obmann des Straßenausschusses. Er spricht sich für eine Lösung auf der linken Seite aus. Dies würde gleich mehrere Vorteile bringen. Auf der dorfnahen Seite sollte ein Zebrastreifen den Wechsel der Straßenseite ermöglichen. „Damit kann auch die Geschwindigkeit der Autofahrer etwas eingebremst werden“, ist Pirchl überzeugt. Zudem befürchtet er, dass durch das von Steixner vorgeschlagene Vorhaben die Situation mit dem benachbarten Grundstücksbesitzer schwieriger werden könnte.

Auch bräuchte es eine Lösung beim Golfplatz selbst, denn die Golfer müssen, um zur Driving Ranch zu kommen, ebenfalls die Landesstraße queren. Hier würde sich Pirchl eine unterirdische Lösung unter der Straße durch vorstellen. Damit würde das Problem mit den querenden Golfspielern gelöst. Gemeinderat Steixner will aber dennoch an der Variante mit der bewehrten Erde auf der rechten Seite festhalten. „Im besten Fall haben wir auf beiden Seiten einen Gehsteig“, sagt Steixner.




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