Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 06.07.2017


Miss-Austria-Wahl

Miss Austria: Tirolerinnen greifen nach der Schönheitskrone

Die Tiroler Miss Alexandra Pahr und Vize-Miss Maria Hackl kämpfen heute in Baden gegen 17 weitere Kandidatinnen um den Titel der Miss Austria.

Maria Hackl (l.) und Alexandra Pahr geben heute ihr Bestes.

© MACMaria Hackl (l.) und Alexandra Pahr geben heute ihr Bestes.



Von Anna-Lena Winsauer

Baden – Der Countdown zur Miss-Austria-Wahl läuft. Bereits heute Abend geht das Finale im Casino in Baden über die Bühne. Die Schönsten der Schönsten des Landes sitzen in den Startlöchern, bereit zum Kampf um den Titel der Miss Austria. Die amtierende Miss Tirol Alexandra Pahr und die Zweitplatzierte Maria Hackl bereiten sich schon seit Wochen auf die Show des Abends vor. „Wir realisieren es noch nicht wirklich, dass die Wahl so kurz bevorsteht. Nervös werden wir dann aber spätestens hinter der Bühne kurz vor unserem Auftritt sein“, vermutet Hackl.

Die 19 Teilnehmerinnen haben eine ereignisreiche Zeit hinter sich. In der Miss-Austria-Akademie in der Therme Geinberg besuchten sie Workshops, absolvierten Laufstegtrainings und posierten vor der Kamera. Pahr zählt laut den Experten der Akademie zu den Top fünf der Teilnehmerinnen. „Es freut mich zwar sehr, dass die Akademie mir gute Chancen auf den Sieg zurechnet, allerdings haben alle Teilnehmerinnen großes Potenzial und am Ende gewinnt diejenige, die am Abend am meisten strahlt“, meint Pahr. In drei Wertungsdurchgängen müssen sich die Kandidatinnen heute vor der Jury beweisen. Außerdem sorgen Show-Acts wie ESC-Teilnehmer Nathan Trent und Sänger Vincent Bueno für Stimmung.

Der Gewinn, ein Volvo V40, ist bei der Miss-Austria-Wahl wohl eher Nebensache. Das Sammeln von Erfahrungen ist laut Pahr am wichtigsten: „Es gibt nichts zu verlieren, man kann eigentlich nur gewinnen.“ Dass Freunde und Familie die beiden Tirolerinnen heute zum Teil auch vor Ort unterstützen, freut sie am meisten. „Wir werden heute mit positiven Gedanken die Bühne betreten und Spaß haben“, ist sich Hackl sicher.