Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 19.04.2018


Bezirk Reutte

Reuttener Jungforscher tauchten in Alltag von Wissenschaftern ein

© BubendorferAm Uni-Campus öffnete sich die weite Welt der Wissenschaft für die Außerferner Schüler. Dabei steuerten sie unter anderem einen Roboter (l.) und suchten am Mikroskop nach Abweichungen der Strukturen.Fotos: Bubendorfer



Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft initiierten Programms „Spark­ling Science" dürfen Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittel- und Sportmittelschule Königsweg eng mit der Universität Innsbruck zusammenarbeiten. In ihrem Projekt „Black Ice" geht es um Bio-Albedo, eine bislang wenig erforschte Ur­sache der Gletscherschmelz­e durch lichtabsorbierende Ablagerungen wie Staub etc. (die TT berichtete).

- Bubendorfer

Aber wie sieht der Arbeitsalltag von Wissenschaftern aus? Dies erfuhren die Teenager jetzt bei der „Langen Nacht der Forschung" am Technikcampus der Universität Innsbruck, an dem sie auch selbst an einem Stand zum Thema „Leben im Eis" informierten. Darüber hinaus mikroskopierten sie, gingen den Regenerationszyklen von Tieren auf den Grund, erforschten komplexe physikalische Zusammenhänge der Ionenphysik, steuerten Roboter und durften die Entstehung und Auswirkung eines Hochwassers anhand einer Modellsimulation verfolgen. „Die Kinder sind begeistert und voller Eindrücke", erklärte Lehrerin Gerda Bubendorfer. Und bald können sie ihre Motivation in den Forschungsalltag übertragen — bei Messungen am Jamtalgletscher. (fasi)




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