Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 14.07.2018


Bezirk Schwaz

Endspurt für Arbeiten am Freizeit-Atoll am Achensee

Der TVB hat sein neues Domizil am See schon bezogen. Ab heute kann ein Teil der regionalen Freizeiteinrichtung schon genutzt werden.

© ZwicknaglBei der Grundsteinlegung war von einer einzigartigen Freizeitattraktion auf 50.000 m² die Rede.



Von Walter Zwicknagl

Eben – Einem Ameisenhaufen gleicht das Atoll Achensee in Eben am Achensee, das Ende des Monats voll in Betrieb gehen wird. Im Welcome Center werden Badetücher und Badetaschen in die Regale gelegt, in der Küche kocht Günter Glantschnig schon auf, während im modernst ausgestatteten Fitness-Studio Martin Hohlrieder noch für die Abschlussarbeiten sorgt.

Das Panoramabad ist schon mit Wasser befüllt.
- Zwicknagl

Schon vor einigen Wochen ist TVB-Direktor Martin Tschoner mit seinem Team von Achenkirch nach ­Maurach übersiedelt. „Das sind neue Perspektiven. Wir haben künftig an 365 Tagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet und sind um Service für die ganze Region bemüht“, sagt er mit ein wenig Stolz. Ab heute sind das Welcome Center, die Boulder-Halle mit der 180 Quadratmeter großen Kletterfläche und die Fitnesseinrichtung der Öffentlichkeit zugänglich. Einen Tag der offenen Tür wird es dann am 29. Juli geben, einen Tag darauf hat der riesige Freizeitkomplex, dessen Kosten von 19 auf inzwischen rund 21 Millionen Euro gestiegen sind, in allen Bereichen geöffnet.

In der Küche werkt Günter Glantschnig.
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Lange musste die Region darauf warten, erste Pläne gab es schon vor über zehn Jahren. Der Eröffnungstermin verschiebt sich nochmals: „Weil wir keine Husch-Pfusch-Aktion im Badebereich wollten und auch das Grün in den Anlagen seine Zeit braucht, hat er sich um vier Wochen verschoben“, sagen Geschäftsführer Andreas Brix und Martin Tschoner. Aber das Sportbecken sei schon mit Wasser befüllt.

TVB-Direktor Martin Tschoner fühlt sich mit seinem Team im Welcome Center des TVB im Atoll Achensee mit seiner gelungenen Architektur wohl.
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Bei der Grundsteinlegung war von einer einzigartigen Freizeitattraktion auf 50.000 m² die Rede. Auch der See ist in das Gesamtkonzept eingebunden. „Wir sprechen nicht mehr von der Bademöglichkeit in der Buchau, sondern vom Seebad“, sagt Tschoner. Er freut sich schon auf das Aha-Erlebnis der Besucher, wenn sie am Pool auf dem Dach ihre Blicke über den See schweifen lassen oder den Rundblick aus der großen Saunalandschaft genießen. Eine Blumenwiese zwischen den Parkstreifen, auf denen 430 Autos Platz finden, wird es schon bald geben. Noch aber sind die letzten Arbeiten zu erledigen.

Martin Hohlrieder leitet Fitness-Studio und Boulder-Halle.
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Die Boulder-Halle und das moderne Fitness-Studio sind schon ab heute geöffnet.
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