Letztes Update am Mo, 22.10.2018 22:27

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flüchtlinge

Über 7000 Migranten aus Zentralamerika auf dem Weg zur US-Grenze

Die Karawane umfasse laut UNO 7233 Menschen, die mehrheitlich die Absicht hätten, ihren Marsch nach Norden fortzusetzen. Vor mehr als einer Woche waren sie einem Aufruf gefolgt und hatten sich von San Pedro Sula im Norden von Honduras in Gang gesetzt.

Migranten aus Honduras auf dem Weg in Richtung US-Grenze.

© AFPMigranten aus Honduras auf dem Weg in Richtung US-Grenze.



New York – Die Vereinten Nationen haben die Zahl der nordwärts in Richtung USA ziehenden Migranten aus Zentralamerika mit mehr als 7000 angegeben. „Die Karawane umfasst 7233 Menschen, die mehrheitlich die Absicht haben, ihren Marsch nach Norden fortzusetzen“, sagte UNO-Vizesprecher Farhan Aziz Haq am Montag in New York unter Berufung auf die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Er appellierte an die Transitländer, den Migranten mit „Respekt und Würde“ zu begegnen. Die Menschen hatten sich vor mehr als einer Woche von San Pedro Sula im Norden von Honduras in Gang gesetzt. Sie folgten einem Aufruf in Online-Netzwerken zu einem „Migranten-Marsch“. „Wir gehen nicht, weil wir wollen, sondern weil wir von Gewalt und Armut vertrieben werden“, hieß es in dem Aufruf.

Die Menschen folgten einem Aufruf in Online-Netzwerken zu einem „Migranten-Marsch“.
Die Menschen folgten einem Aufruf in Online-Netzwerken zu einem „Migranten-Marsch“.
- AFP

Als Reaktion auf den Migranten-Marsch hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, Hilfen für Guatemala, Honduras und El Salvador zu kürzen. Die drei Länder hätten nicht genügend getan, die Menschen an einer illegalen Einreise in die USA zu hindern. Er habe den amerikanischen Grenzschutz und das Militär alarmiert, weil es sich um einen „nationalen Notstand“ handle. (APA/AFP)