Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 07.11.2018


Bezirk Kitzbühel

Bezirkshubertusfeier der Kitzbüheler Jägerschaft

© WörgötterRoman Ritter aus Aurach erlegte den Hubertushirsch. Foto: Wörgötter



Die Bezirkshubertusfeier findet alle zwei Jahre statt, kürzlich versammelte sich deshalb die Kitzbüheler Jägerschaft in Aurach. „Wir sind dankbar, unter Einhaltung der Waidgerechtigkeit unserer Leidenschaft nachgehen zu dürfen, und freuen uns über die gemeinschaftlichen Jagderfolge", betonte Bezirksjägermeister Martin Antretter zu Beginn des Festaktes. Bürgermeister Andreas Koidl, selbst Jäger und Hundeführer, versicherte, dass in Aurach ein gutes Einvernehmen zwischen Grund­eigentümern und den Jägern herrscht. Kritisch sieht er die Hochzüchtung des Rotwildes in den letzten Jahren, und dass jetzt nur noch von Reduzierung die Rede ist. „Wildschäden wird es immer geben, auch wenn die Population niedrig gehalten wird."

In seiner Hubertusrede sprach Landesjägermeister Anton Larcher nicht nur von Ethik, Ehre und Waidgerechtigkeit, „das sind die Voraussetzungen für die Jagd. Vielmehr steht die Jagd in der politischen Auslage, im Spannungsfeld zwischen verschiedensten Naturnutzern. Es braucht Toleranz."

Bezirksjägermeister Antretter ergänzte: „Im Bezirk gelingt es, die Interessengruppen von Waldnutzern, Jägern und Grundbesitzern unter einen Hut zu bringen." (rw)