Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 23.11.2018


Tirol

Tiroler Polizei marschiert in Birmingham

null

© lpd tirol



Ein halbes Jahr lang proben für zwei mal zwölf Minuten. Am Samstag und Sonntag hat die Tiroler Polizeimusikkapelle zwei Gastspiele beim „Birmingham Tattoo". Die Marschmusik-Show in der Millionenmetropole im Herzen Englands wird jedes Jahr von Zehntausenden Menschen besucht.

„Der Veranstalter hat sich beim Innenministerium in Wien gemeldet", erzählt Oberst Manfred Dummer, der als Musikoffizier die Polizeikapelle am Wochenende nach England ebenso begleitet wie Landespolizeidirektor Helmut Tomac. „Das BMI kam dann auf uns zu und hat uns gefragt, ob wir die Polizei und das Land vertreten wollen." Gerne habe man die Einladung angenommen, sagt Dummer, der darauf verweist, dass man die einzige Kapelle aus Österreich sei in einem internationalen Starterfeld. Mitunter nehmen die Kapellen der polnischen Grenzpolizei und das Musikkorps aus der Moskauer Militärakademie teil.

Die 58 Musikanten und Musikantinnen haben seit dem Frühjahr unter Kapellmeister Michael Geisler ein Programm einstudiert, das von typischer österreichischer Blasmusik über den Donauwalzer bis hin zu den Hits von Falco reicht. Als Hommage an das Gastland England wurden auch „Hey Jude", ein Song der Beatles, und „Land of Hope and Glory" von Edward Elgar eingebaut. Die Marsch-Choreografie wurde von Stabführer Alois Rudigier und Obmann Erwin Vögele gestaltet. (TT)