Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 12.01.2019


Bezirk Schwaz

Premiere für Sozialpreis

BM Dietmar Wallner (links) und Vizebürgermeister Bernhard Stöhr gratulierten Alina Astl zu ihrer tiefsinnigen Rede.

© ZwicknaglBM Dietmar Wallner (links) und Vizebürgermeister Bernhard Stöhr gratulierten Alina Astl zu ihrer tiefsinnigen Rede.



Mucksmäuschenstill war es beim Neujahrsempfang der Gemeinde Jenbach im vollen Saal des VZ, als Alina Astl das Rednerpult betrat und ihre Rede unter dem Motto „Aber das ist genug!" begann. Als ehemalige Paulinum-Schülerin hatte sie im Vorjahr den Landesredewettbewerb gewonnen und den zweiten Platz beim Bundesredewettbewerb erreicht. Erst dann war BM Dietmar Wallner am Zug, der zuvor zum 50. Geburtstag gefeiert wurde.

„Im abgelaufenen Jahr lag der Investitionsschwerpunkt im Straßenbau, bei der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung", klärte er die Gemeindebürger auf. Im Fokus stehen heuer die untere Achenseestraße, der Kostenbeitrag für das Parkhaus am Bahnhof und die Sanierung des Somweberhauses. Der Hochwasserschutz am Inn, am Gießen und am Kasbach bleibe auch in Zukunft ein Schwerpunkt. Und Wallner hofft, dass heuer der Wasserverband Mittleres Unterinntal gegründet werden kann.

„Im Rahmen der Jenbacher Kulturfesttage im Mai wird der 750. Geburtstag von Jenbach gefeiert. Denn im Jahr 1269 gab es die erste urkundliche Erwähnung des Ortes", stellte der Bürgermeister fest. Weil kulturelle Unterschiede auch Herausforderungen bringen, habe man erst vor wenigen Tagen eine Integrationsbeauftragte angestellt.

Erstmals verliehen wurde das Sozialehrenzeichen, für das sich Gemeinderat Reinhard Macht engagiert hatte. Annemarie Viehweider und das Team des Festes der Begegnung unter Wolfgang Palaver wurden damit ausgezeichnet. Hans Pixner, Hauptmann der Tiroler Kaiserjäger-Ortsgruppe Jenbach und Umgebung, wurde von der Gemeinde das Ehrenzeichen in Gold zuerkannt. Jugendsportehrenzeichen bekamen die 14-jährigen Zwillingsschwestern Jasmin und Lilian Baumann als erfolgreiche Judosportlerinnen. Das Sportehrenzeichen in Gold bekam Hannes Wörndle, der in den Bereichen Fußball, Tennis, Figln und Shortcarven Verdienste erworben hatte. (zw)