Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 22.01.2019


Bezirk Kitzbühel

Hahnenkammrennen: Rotes Kreuz macht sich bereit für das Wochenende

Bereits jetzt schlagen 500 Stunden Vorbereitung für die optimale Patientenversorgung beim Hahnenkammrennen 2019 zu Buche.

Auch dem Roten Kreuz stehen wieder intensive Tage bevor. Die Vorbereitungen laufen schon seit Wochen.

© Thomas Boehm / TTAuch dem Roten Kreuz stehen wieder intensive Tage bevor. Die Vorbereitungen laufen schon seit Wochen.



Kitzbühel – Nicht nur die Abfahrtsstars machen sich berei­t für die Streif, auch das Rot­e Kreuz bereitet sich auf ein intensives Wochenende vor. „Mehr als 500 teils ehrenamtliche Stunden an Vorbereitung und Planung fallen seitens des Roten Kreuzes Kitzbühel auch heuer wieder an, bevor der ‚eigentliche‘ Einsatz vor Ort beginnt. Noch nicht einberechnet sind hierbei interne Sitzungen und Abstimmungs-Gespräche sowie die Nachbereitung des Ambulanzdienstes“, schildert Bernhard Gschnaller, Bezirksgeschäftsführer Rotes Kreuz Kitzbühel.

Bereits seit einigen Monaten befindet sich das Rotkreuz-Organisations-Team, bestehend aus den Leitern der verschiedensten Aufgabenbereiche, in intensiver Vorbereitung, damit der Ambulanzdienst Hahnenkammrennen bestmöglich über die Bühne gebracht werden kann. Die Teamleiter investieren all ihr Know-how, viel Engagement und Zeit, um zu dessen Gelingen beizutragen.

„Die besonderen Herausforderungen bei der Planung bestehen in der Koordinierung der Abläufe beim Ambulanzdienst mit der Behörde, dem Veranstalter und dem Rettungsdienst“, schildern die Ambulanzdienst-Leiter Markus Krenn und Florian Meikl.

Hinzu kommt am Rennwochenende natürlich noch die „eigentliche“ Arbeit, nämlich die Versorgung der 100 bis 120 Patienten und etwa 1200 Dienststunden. Geleistet werden diese Stunden von insgesamt rund 170 Sanitäterinnen und Sanitätern, Notärzten und dem gesamten Ambulanzdienstleitungs-Team. Dabei kommen die Rotkreuzler nicht nur aus dem Bezirk – aus ganz Österreich wird die Bezirksstelle unterstützt. So gibt es Personen, die schon seit vielen Jahren nach Kitzbühel kommen.

„Um den personellen und zeitlichen Aufwand betreiben zu können, ist eine transparente und effiziente Kosten­planung notwendig. Hier muss jeder zufrieden sein, das Rote Kreuz und der Veranstalter“, sagt Gschnaller.

Die Vorbereitungs- und Umsetzungsarbeiten sind extrem umfangreich und umfassen gleich mehrer­e Bereiche. Sie reichen von der Ambulanzdienstleitung und Verbindung zur Behörde (behördliche­r Führungsstab in der Bezirkseinsatzleitung/­Bezirkshauptmannschaft), dem Journaldienst, der Krisen­intervention (KIT) über die Behandlung und Bergung von Personen und reichen bis hin zur Dokumentation, zum Lost & Found und der Verpflegung des Rotkreuz-Teams.

Auch heuer arbeitet das Rote Kreuz wieder mit dem Samariterbund (ASB) zusammen, auch aus München wird eine Mannschaft mit einem speziellen geländegängigen Fahrzeug im Einsatz sein. Die Ambulanzdienstleitung des Roten Kreuzes Kitzbühel lobt speziell die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kollegen des Samariterbundes sowie auch mit dem Veranstalter, dem Kitzbüheler Ski Club. (aha, TT)

Über die mobile Leitstelle in der Nähe des Zielstadions werden die Einsätze des Roten Kreuzes koordiniert.
Über die mobile Leitstelle in der Nähe des Zielstadions werden die Einsätze des Roten Kreuzes koordiniert.
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