Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 21.02.2019


Innsbruck-Land

Rumer Muller schauen auf die Umwelt

Erstmals achtet man in Rum bei den Faschingsveranstaltungen systematisch auf Kriterien für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.

Auf ein nachhaltiges Mullerschaug’n freuen sich die Rumer Muller mit „OK-Obmann“ Martin Lechner, LHStv. Ingrid Felipe, FF-Kommandant Daniel Winkler und Andrä Stigger vom Klimabündnis (v. l.).

© Land Tirol/RosnerAuf ein nachhaltiges Mullerschaug’n freuen sich die Rumer Muller mit „OK-Obmann“ Martin Lechner, LHStv. Ingrid Felipe, FF-Kommandant Daniel Winkler und Andrä Stigger vom Klimabündnis (v. l.).



Rum – Der Höhepunkt der heurigen Fasnacht in den Marthadörfern wartet am Sonntag ab 13.30 Uhr mit dem großen Mullerumzug in Rum. Doch bereits am heutigen Donnerstag steigt im Rumer Veranstaltungszentrum FoRum das beliebte Mullerschaug’n (Einlass: 18 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr).

Bei der Veranstaltung geht das Team rund um Feuerwehrkommandant Daniel Winkler heuer neue Wege: Erstmals achtet man systematisch auf Kriterien für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Dafür erhält die Veranstaltung die Auszeichnung „Going Green Event“ von Klimabündnis Tirol und Umweltverein.

Damit beim Mullerschaug’n keine Abfallberge durch Wegwerfgeschirr anfallen, hat sich das Veranstaltungsteam für Mehrweg-Becher vom gemeinnützigen Verein Issba entschieden. „Schon alleine damit kann ein Großteil des Restmülls eingespart werden“, weiß GF Andrä Stigger von Klimabündnis Tirol. Für den Druck von Plakaten und Flyern verwendet das Team ausschließlich Recyclingpapier. Zudem ist der Veranstaltungsort gut mit den Öffis zu erreichen. „Bei der Verpflegung unserer Gäste achten wir auf regionale Lebensmittel von ansässigen Familienbetrieben“, ergänzt Organisator Daniel Winkler. Auch die „Silent Disco“ – morgen Freitag ab 20 Uhr im FoRum – trägt die Auszeichnung „Going Green Event“.

Das Beispiel des Muller-schaug’ns zeige, „dass auch traditionelle Brauchtumsveranstaltungen nachhaltig organisierbar sind“, freut sich Umweltlandesrätin LHStv. Ingrid Felipe. (TT)

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